Niedersachen klar Logo

Abfallaufkommen

Abfallaufkommen und Abfallzusammensetzung sind ein Spiegel der Gesellschaft und ihrem Umgang mit Konsum, der Produktion und dem Gebrauch von Produkten. Das Gesamtaufkommen an nicht gefährlichen und gefährlichen Abfällen in Niedersachsen ist im Jahr 2016 mit 36,2 Mio. Mg gegenüber der Erhebung des Jahres 2014 leicht angestiegen. Den größten Massenanteil haben die mineralischen Massenabfälle mit 20,6 Mio. Mg (57%). Im Rahmen der öffentlichen Entsorgung wurden 4,8 Mio. Mg Siedlungsabfälle (13%) erfasst, in Produktion und Gewerbe fielen 7,8 Mio. Mg (22%) an und aus der Gewinnung und Behandlung von Bodenschätzen resultierten 2,8 Mio. Mg (8%) Abfälle. Der Massensprung zwischen den Jahren 2004 und 2006 ist systembedingt, da der Entsorgungsweg „Verfüllung übertägiger Abbaustätten“ 2006 erstmalig in die Abfallstatistik aufgenommen wurde und zu einer Erhöhung der statistisch erfassten Mengen für Bauabfälle führte. Die Grundlage für die in diesem Bericht veröffentlichten Daten bilden die Abfallbilanzen und die Abfallstatistiken des Landesamtes für Statistik Niedersachsen (LSN). Aufgrund der Erhebungsintervalle gemäß Umweltstatistikgesetz werden die Daten für einige relevante Abfallströme (Bauabfallbehandlungsanlagen, Asphaltmischwerke) nur alle zwei Jahre erhoben.


Weitere Informationen finden sich beim Landesstatistikamt

und in der aktuellen Abfallbilanz: www.umwelt.niedersachsen.de > Themen > Abfall > Bilanzen & Pläne


Umweltbericht 2015  
Abb. 1: Entwicklung des Abfallaufkommens in Niedersachsen 2002 bis 2016 in Mg
Artikel-Informationen

12.12.2018

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln