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Webanwendung - Lärmkartierung

INTERNETPLATTFORM ZUR DATENERHEBUNG FÜR DIE EU-UMGEBUNGSLÄRMKARTIERUNG

Die Kartierung von Lärm ist als Grundlage für die Lärmaktionsplanung durch die EU-Umgebungslärmrichtlinie (RL 2002/49/EG) und deren Umsetzung in nationales Recht (§ 47 BImSchG) geregelt. In Niedersachsen ist das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim für die Lärmkartierung an Hauptverkehrsstraßen und Großflughäfen außerhalb von Ballungsräumen zuständig.

Bis zum 30. Juni 2022 müssen die strategischen Lärmkarten vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim ausgearbeitet werden.

Die zur Lärmkartierung erforderlichen Basisdaten (z.B. zu Straßen, Gebäuden, Lärmschutzeinrichtungen) werden überwiegend durch das Staatliche Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim bereitgestellt.

Die Erfahrung aus der Lärmkartierung der vorherigen Runden hat gezeigt, dass einige Daten ausschließlich den Städten und Gemeinden bekannt sind. Teilweise besitzen sie auch aktuellere Informationen. Insbesondere sind dies innerörtliche Verkehrsbelastungen, teilweise wichtige Schallschutzbauwerke sowie Höhe und Nutzung von Gebäuden.

Aus diesem Grund stellt das Niedersächsische Ministerium für Umwelt und Klimaschutz in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim den Städten und Gemeinden kostenfrei eine Webanwen- dung zur Verfügung und bittet die Städte und Gemeinden, fehlende Daten zu ergänzen oder vorhandene Daten anzupassen, sofern sie nicht mit den lokalen Gegebenheiten übereinstimmen. So soll eine möglichst hohe Qualität und Aktualität der Lärmkarten gewährleistet werden.

Zu dieser Webanwendung wurden für die Städte und Gemeinden vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim im März 2021 Schulungen durchgeführt. Die Präsentationen der Schulung sind in dem Dokument Präsentation zusammengestellt. Typische Arbeitsschritte, die im Rahmen der Datenkontrolle und -eingabe in der Webanwendung vorgenommen werden können, sind in kurzen Videos beschrieben. Details zur Datenbearbeitung können der "Anleitung zur Datenerhebung" entnommen werden. In der Webanwendung selbst ist eine umfassende Hilfe integriert, die auch ohne Zugangsdaten über das Fragezeichensymbol aufgerufen werden kann.


Den betroffenen Städten und (Samt-)Gemeinden wurden die Zugangsdaten zu der Webanwendung per Mail über den Verteiler des Newsletters zugesandt. Ingenieurbüros können als Dienstleister der betroffenen Städte, Gemeinden oder Samtgemeinden die Webanwendung nutzen.

Für die Beteiligung der betroffenen Städte und Gemeinden sind zwei Phasen vorgesehen.

Die 1. Beteiligungsphase, die ursprünglich bis zum 30.06.2021 angelegt war, wurde verlängert. Sie endete für die Gemeinden und Städte am 01.09 2021 mit der vorübergehenden Außerbetriebnahme der Webanwendung.

Die 2. Beteiligungsphase, in der ausschließlich die Kontrolle von Verkehrsmengen erfolgen soll, wird voraussichtlich im 4. Quartal 2021 stattfinden. Die betroffenen Gemeinden und Städte werden rechtzeitig über den Beginn der 2. Beteiligungsphase informiert.

Nach der Datenbearbeitung durch die Städte und Gemeinden werden die geprüften Daten vom Staatlichen Gewerbeaufsichtsamt Hildesheim in das Berechnungsmodell integriert. Auf Basis dieser Daten finden dann die Berechnungen für die Umgebungslärmkartierung statt. Die Berechnungsergebnisse werden den Städten und Gemeinden später in Form von Lärmkarten und statistischen Auswertungen zur Verfügung gestellt und sind Grundlage der folgenden Lärmaktionsplanung, welche den betroffenen Städten und Gemeinden obliegt.


Bitte wenden Sie sich mit Ihren Fragen an: laerm@gaa-hi.niedersachen.de









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