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Luftreinhalteplan Hameln

1. Erstellung

Die Erstellung eines Luftreinhalteplanes für Hameln war erforderlich, weil im Jahr 2007 an der LÜN-Verkehrsstation Hameln-Deisterstraße der Jahresmittelwert plus Toleranzmarge für Stickstoffdioxid (NO2) überschritten wurde. Der Luftreinhalteplan ist im September 2010 durch den Rat der Stadt Hameln verabschiedet worden.

2. Sachstand bis 2010

Der Bericht des GAA Hildesheim „Modellgestützte Voruntersuchung zur Fortschreibung des Luftrein-halteplanes im Rahmen der NO2-Notifizierung - Hameln –“ zeigte, dass der für PM10 geltende Jahresgrenzwert von 40 μg/m³ und Tagesgrenzwert (35 Tage > 50 μg/m³) eingehalten wird. Bei NO2 wurde für vier Straßenabschnitte die Überschreitung des im Jahr 2010 geltenden Grenzwertes von 40 μg/m³ ermittelt.

3. Fristverlängerung zur Einhaltung des NO2-Jahresgrenzwertes

Da davon auszugehen war, dass die mittlere jährliche NO2-Konzentration 2010 über dem Grenzwert von 40 μg/m³ liegt, hat die Stadt Hameln gegenüber dem Ministerium für Umwelt, Energie und Klimaschutz zur Weiterleitung an das Bundesumweltministerium und die Europäische Kommission mitgeteilt, von der Möglichkeit der Inanspruchnahme einer Fristverlängerung für NO2 bis 2015 Gebrauch machen zu wollen. Gegen die Verlängerung der Frist für die Einhaltung des in Anhang XI der Richtlinie 2008/50/EG festgesetzten NO2-Jahresgrenzwerts wurden keine Einwände erhoben. Die Verlängerung galt bis zum 1. Januar 2015 (Beschluss der Europäischen Kommission vom 20.2.2013 (C(2013) 900 final)).

4. Entwicklung der Luftqualität

Die sich in den zurückliegenden Jahren abzeichnende NO2-Verminderung hält weiter an. Während im Jahre 2015 noch 43 µg/m³ gemessen wurden, ging der NO­2-Messwert über 43 µg/m³ in 2016 auf 39 µg/m³ im Jahr 2017 zurück und erreichte im Jahr 2018 erneut wieder 39 µg/m³. Der validierte Jahresmittelwert 2019 wurde mit 36 µg/m³ ermittelt.


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