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Zusammenarbeit mit der Vereinigten Republik Tansania

Seit 2010 arbeitet das Land Niedersachsen mit der Vereinigten Republik Tansania auf Projektebene eng zusammen. Das Engagement geht auf den Wunsch des früheren Bundespräsidenten Horst Köhler an alle Bundesländer zurück, sich stärker in Subsahara-Afrika zu engagieren. Die Aktivitäten finden landesweit statt und beschränken sich nicht auf eine bestimmte Region. Die Zusammenarbeit erfolgt auf direktem Weg mit geeigneten Projektpartnern und nicht über eine Verwaltungsebene. Das gilt für Schulen, Universitäten, Nichtregierungsorganisationen (NGO), landwirtschaftliche Organisationen und soziale Einrichtungen.

Das Land Niedersachsen möchte mit den Aktivitäten im Rahmen dieser Partnerschaft einen Beitrag zur Umsetzung der UN-Nachhaltigkeits- und Entwicklungsziele (Agenda 2030 – Sustainable Development Goals – SDGs) leisten und eine Bleibeperspektive vor Ort unterstützen.

Die Schwerpunkte der gemeinsamen Projekte liegen in den Bereichen Wassermanagement (Wasserver-, Abwasserentsorgung), nachhaltige Verbesserung der Lebens- und Arbeitsbedingungen für Menschen im ländlichen Raum (ältere Menschen, lokale Bauern, Frauen), Ausbau der Bildungschancen hörgeschädigter Kinder, Hochschulkooperationen (Studierendenaustausch, Nachwuchsförderung), Schulpartnerschaften (insbesondere auch mit Berufsschulen) sowie Sport und Kultur.

Informationen über die Vereinigte Republik Tansania

Tansania ist eine aus 30 Regionen zusammengesetzte Republik in Ostafrika. Es ist mit 56,3 Millionen Einwohnern (2018) das fünftbevölkerungsstärkste Land Afrikas.

Hauptstadt des Staates ist Dodoma. Tanganjika (das Festlandgebiet mit der Insel Mafia umfassend) wurde 1961 von der Mandatsmacht Großbritannien unabhängig und verband sich 1964 mit Sansibar (Inseln Pemba und Unguja) zu Tansania, dessen Landesname aus Tanganjika, Sansibar sowie der Bezeichnung Azania zusammengesetzt ist. Tansania umfasst die größte Fläche der ostafrikanischen Länder mit einer spektakulären Landschaft, der größten Konzentration von Wildtieren sowie dem höchsten Berg Afrikas, dem Kilimanjaro.

Giraffe in freier Wildbahn   Bildrechte: Nds. StK/Pressestelle Pörksen
Giraffe in freier Wildbahn

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Frau Kathrin Radtke

Nds. Staatskanzlei
Referat Internationale Zusammenarbeit, Entwicklungspolitik
Planckstraße 2
30169 Hannover
Tel: 0049 (0) 511/120 - 6809

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