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Niedersächsische Energie- und CO2-Bilanzen 2019

Das Niedersächsische Ministerium für Umwelt, Energie, Bauen und Klimaschutz hat gemeinsam mit dem Landesamt für Statistik Niedersachsen (LSN) die Energiebilanz 2019 veröffentlicht.

Warum 2019 in 2021?

In einer Energiebilanz werden das Aufkommen, die Umwandlung und die Verwendung von Energieträgern in der Volkswirtschaft oder in einem Wirtschaftsraum für einen bestimmten Zeitraum möglichst lückenlos und detailliert nachgewiesen. Der Zeitabstand zwischen dem Berichtsjahr 2019 und dem Zeitpunkt des Erscheinens der Energiebilanz liegt in erster Linie im späteren Vorliegen konsolidierter Daten von Energieerzeugern und ihrer Aufbereitung im statistischen Verbund begründet.

Primärenergieverbrauch

Der Primärenergieverbrauch (PEV) ist gegenüber dem Berichtjahr 2018 von 1.348 Petajoule auf 1.326 Petajoule im Jahr 2019 leicht gesunken.

Die Entwicklung des Anteils der erneuerbaren Energien beim PEV (Gesamtenergieverbrauch) stellt sich in Niedersachsen seit Jahren positiv dar. So stieg der Anteil der EE am PEV auch im Jahr 2019 wieder um 2,2 %, von 20,4 % im Jahr 2018 auf nunmehr 22,6 %, an.

Den positiven Trend der Entwicklung der Erneuerbaren Energien beim PEV folgend, sind auch die energiebedingten CO2 Emissionen von 63,4 Millionen Tonnen im Jahr 2018 auf 60,7 Millionen Tonnen im Jahr 2019 gesunken.

Endenergieverbrauch

Der Endenergieverbrauch gibt Auskunft über die Verwendung der Energieträger (z.B. Gas, Öl, Kohle, Strom), soweit die Verwendung unmittelbar der Erzeugung von Nutzenergie (z.B. Licht, Wärme) dient.

Zu den wichtigsten Energieträgern beim Endenergieverbrauch zählten im Jahr 2019, die Gase (Erd-, Kokerei- und Hochofengas) mit einem Anteil von 31,4 % (2018: 33,1 %), Erdöl und Erdölprodukte mit einem Anteil von 33,2 % (2018: 32,0 %) und Strom mit 19,1 % (2018: 19,9 %)

Damit liegt Gas, das die umweltfreundlichste CO2-Bilanz der fossilen Energieträger aufweist, beim Endenergieverbrauch etwa gleichauf mit dem Energieträgern Erdöl und Erdölprodukten.


 

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