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Modernisierung von Mietwohnraum

Im Rahmen der Modernisierung werden z. B. Maßnahmen
- zur nachhaltigen Erhöhung des Gebrauchswerts des Wohnraums oder des Wohngebäudes,
- zur dauerhaften Verbesserung der allgemeinen Wohnverhältnisse,
- zur nachhaltigen Einsparung von Energie und Wasser,
- zum Ausbau von Bleileitungen in der Trinkwasserinstallation,
- bei denen unter wesentlichem Bauaufwand Wohnraum an geänderte Wohnbedürfnisse angepasst wird (z.B. barrierefreies Wohnen)
gefördert.

Energetische Modernisierung sind Investitionen für Maßnahmen zum Zwecke der CO2 – Minderung und Energieeinsparung und zur Nutzung erneuerbarer Energien, wie
- die nachträgliche Wärmedämmung der Gebäudewände, des Daches, der Kellerdecke oder von erdberührten Außenflächen beheizter Räume,
- die Fenster- und Außentürenerneuerung,
- die Erneuerung von Heizungstechnik auf Basis fossiler Brennstoffe,
- Maßnahmen zur Nutzung erneuerbarer Energieträger.

Bei Durchführung der Maßnahmen sind mindestens die Anforderungen der Energieeinsparverordnung (EnEV) in der jeweils gültigen Fassung einzuhalten.

Voraussetzung für die Förderung eines Mietwohnobjektes ist die vertragliche Verpflichtung der Vermieterin oder des Vermieters, die Wohnungen für einen Zeitraum von in der Regel 30 Jahren - bei Gewährung eines Tilgungsnachlasses von 35 Jahren – bei Mieterwechsel nur an Mieterinnen und Mieter zu vergeben, deren Einkommen bestimmte Einkommensgrenzen nicht überschreitet. Die vom Land festgelegte anfängliche Miethöhe darf nicht überschritten werden.

Die Förderung setzt ferner eine Eigenleistung von mindestens 25 % der Gesamtkosten voraus. Die Bewilligungsstelle kann in begründeten Fällen eine geringere Eigenleistung von nicht weniger als 15 % der Eigenleistung zulassen. Das wirtschaftliche Risiko für die Erstellung und den Betrieb des Objektes liegt beim Investor.

Die Förderung erfolgt mit anfänglich zinslosen Darlehen. Darüber hinaus kann ein Tilgungsnachlass nach Ablauf des 20. Jahres nach Bezugsfertigkeit in Höhe von 30 % des Darlehensursprungsbetrages gewährt werden, wenn Mietwohnraum für Menschen mit geringen Einkommen geschaffen wird. Die Förderkonditionen im Einzelnen ergeben sich aus dem InternetAngebot der NBank, Hannover.

Fragen zu den Förderkonditionen im Rahmen des Mietwohnungsbaus beantworten Ihnen die örtlichen Wohnraumförderungsstellen bei den Landkreisen, kreisfreien und großen selbständigen Städten sowie selbständigen Gemeinden sowie die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Förderberatung der NBank, Tel. 0511/30031-333, Fax 0511/30031 11333, E-Mail: wohnraum@nbank.de.

Artikel-Informationen

erstellt am:
02.09.2020

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