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4. Gesundheitskongress – Arbeit und Gesundheit in der Landesverwaltung

Am 01.11.2017 fand der bereits 4. Gesundheitskongress der Niedersächsischen Landesverwaltung unter dem Titel „Investition in Gesundheit – eine lohnende Sache?“ statt.

In der Akademie des Sports in Hannover begrüßte der Staatssekretär des Niedersächsischen Ministeriums für Inneres und Sport, Herr Stephan Manke, knapp 200 Teilnehmerinnen und Teilnehmer und beschrieb in seinem Grußwort die vielfältigen Aktivitäten in der Landesverwaltung, die sich für die Erhaltung der Gesundheit der Beschäftigten in den letzten Jahren entwickelt haben. Er rief dazu auf, gesundheitliche Risikofaktoren frühzeitig zu erkennen und mit den vorhandenen Instrumenten im Gesundheitsmanagement und im Arbeitsschutz die notwendigen Veränderungen anzugehen.

Im nachfolgenden Interview erläuterten die Leiterin des Referatsteils Arbeit und Gesundheit in der Landesverwaltung, Sibylle Dörflinger mit Anne Hinneburg und Thomas Brosig neue Entwicklungen und Tendenzenaus diesem Arbeitsfeld des MI. Deutlich wurde dabei, dass die CARE-Beratung, die mittlerweile an vier und ab Januar 2018 an fünf Standorten in Niedersachsen angeboten wird, zu einem wichtigen Bestandteil der Gesundheitsförderung für Beschäftigte geworden ist. Darüber hinaus sind die Themen der Zusammenführung von Gesundheitsmanagement und Arbeitsschutz und die Gefährdungsbeurteilung Psychischer Belastungen wichtige Punkte der aktuellen Aktivitäten.

Danach stellten Axel Beims und Astrid Kriegeskorte von IT.Niedersachsen die praktische Umsetzung eines Prozesses zur Ermittlung der Gefährdungsbeurteilung psychischer Belastungen als Best Practice-Beispiel vor. Hier wurde deutlich, dass alle Beteiligten an einem Strang ziehen müssen und die intensive Beteiligung der Beschäftigten und der Führungskräfte unerlässlich ist, um erfolgreich zu sein.

Frau Dipl. Psych. Dr. Sigrun Fritz aus Dresden nahm dann in ihrem Vortrag das Motto des Gesundheitskongresses, „Gesundheitsmanagement – lohnt sich das überhaupt?“ auf und zeigte Möglichkeiten, wie qualitativ und quantitativ sinnvolle Erfolgskriterien ermittelt, erfasst und ausgewertet werden können. Da Gesundheitsmanagement immer eine Investition an Zeit und Geld bedeutet, ist es legitim, auch den Nutzen der Maßnahmen zu erfassen und so zahlenorientierte Entscheiderinnen und Entscheider zu erreichen.

Der Nachmittag begann mit Frau Doreen Molnár vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales. Unter der Überschrift „Arbeit 4.0“ hat das Ministerium einen Dialog mit allen relevanten Gruppen der Gesellschaft zur Zukunft der Arbeit geführt und aus den Ergebnissen Gestaltungsbedarfe und Handlungsoptionen ermittelt. Die Ergebnisse sind in dem Weißbuch „Arbeiten 4.0“ zusammengefasst und können auch im Internetauftritt der „Initiative Neue Qualität der Arbeit“ nachverfolgt werden.
Ausfluss aus diesem Prozess sind u. A. die Erwartungen der Beschäftigten zu flexiblen Beschäftigungszeiten. Dazu nahm Frau Molnár Stellung und erläuterte die aktuellen Entwicklungen und Tendenzen.

Daran anschließend gab es unter der Zielrichtung, die Arbeit in der Landesverwaltung weiterzudenken, verschiedene DiskussionsRäume, die sich mit flexiblen Arbeitsformen, einer Wertediskussion und Führung 4.0 beschäftigten. Diese wurden von den Teilnehmerinnen und Teilnehmern für intensiven fachlichen Austausch genutzt.

Ausrichter der Veranstaltung war das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport, Referat Z4.

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