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Zuwendungen an Fachstellen für Sucht und Suchtprävention bzw. Maßnahmen zur Suchtbekämpfung

Die Fachstellen für Sucht und Suchtprävention sollen als Teil des Sozialpsychiatrischen Verbundes - auch in Form niedrigschwelliger Angebote und aufsuchender Arbeit - Leistungen insbesondere im Problembereich "psychotrope Substanzen" erbringen. Hierin eingeschlossen ist auch die Arbeit mit substituierten Drogenabhängigen.

Diese Fachstellen können gemeinnützige Einrichtungen der Freien Wohlfahrtspflege, sonstige gemeinnützige Einrichtungen sowie Körperschaften, Anstalten und Stiftungen des öffentlichen Rechts von freien Trägern sein.

Zu erbringende Aufgaben/ Leistungen

Zu den durch die Fachstellen zu erbringende Leistungen gehören u.a. folgende Aufgaben:

  • Prävention und Präventionsberatung und somit Information und Sensibilisierung der Öffentlichkeit und spezifischer Zielgruppen,
  • Beratung und Betreuung über Ursachen und Erscheinungsbilder von Problemen mit psychotropen Substanzen und über entsprechende Hilfemöglichkeiten von u.a. Betroffenen/ Mitbetroffenen, Selbsthilfegruppen, Schulen, Betrieben/Behörden etc.,
  • Therapie und Rehabilitation ( Diagnostik, Erstellung von Therapieplänen, Durchführung von Einzel- und Gruppengesprächen )
  • Nachsorge / Integrationshilfe durch begleitende pädagogische und lebenspraktische Hilfen sowie Rückfallprävention.

Den Fachstellen ist es möglich Schwerpunkte in ihrer Arbeit zu setzen.

Förderung

Das Land Niedersachsen fördert die anerkannten Fachstellen im Rahmen der zur Verfügung stehenden Haushaltsmittel.

Die Landeszuwendung wird nach einem in der Richtlinie festgelegten Berechnungsschlüssel einwohnerabhängig gewährt.

Für die Aufgaben der Prävention sowie der Arbeit mit substituierten Drogenabhängigen ist eine Erhöhung der Zuwendung für die zusätzlichen Personalkosten möglich.

Zusätzlich erhält die Niedersächsische Landesstelle für Suchtfragen für die Koordination und die Weiterentwicklung von Hilfen für Suchtkranke und die Sicherstellung des effektiven Einsatzes der hierfür bereitgestellten Mittel eine Landesförderung.


Antragsverfahren 2021:

Im Dezember 2020 erhalten die anerkannten Fachstellen für Sucht und Suchtprävention eine Mitteilung über die voraussichtliche Zuwendungshöhe für das bevorstehende Förderjahr.

Für die Antragstellung werden ab Mitte Januar 2021 auf dieser Webseite 4 Formulare zur Verfügung gestellt:

-Ein ausfüllbares PDF-Dokument für die allgemeinen Daten

-Ein Formular für die Erfassung der Ausgaben und Einnahmen

-Ein Formular für den Stellenplan

-Eine Erklärung zu Mehrfachförderungen.


Darüber hinaus werden hier die Konzeptionen für

-die "Verstärkung der Präventionsarbeit im Suchtbereich" und

-die psychosoziale Betreuung für substituierte Drogenabhängige durch Fachstellen für Sucht und Suchtprävention

als Download bereitgestellt.


Ihre Fragen richten Sie bitte an das

Nds. Landesamt für Soziales, Jugend
und Familie - Ast. Lüneburg
z. Hd. Frau Büttner
Auf der Hude 2
21339 Lüneburg

Tel.: (04131) 15-3235
Fax: (04131) 15-3292

oder Sie nutzen für Ihre Fragen nachstehendes Kontaktformular:

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Informations- und Transparenzpflichten nach Artikel 13ff. Datenschutz-Grundverordnung -DSGVO-

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