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Aufgabenstellung der Fachberatung Hören, Sprache und Sehen

Wer sind wir?

Die „Hör- und Sprachheilberatung“ ist eine gemeinsame Leistung des Landessozialamtes mit dem örtlichen Gesundheitssamt. Die Fachberatung Sehen befindet sich seit Ende 2015 im Aufbau und wird ein vergleichbares Angebot darstellen.

Was sind unsere Aufgaben?

Unsere Aufgaben sind die Vorbeugung und Früherkennung sowie die Beratung und Unterstützung zur Reduzierung von Beeinträchtigungen bei hör-, sprach- und sehgeschädigten Menschen.

Was ist unser Ziel?

Die Eingliederung und Teilhabe der hiervon betroffenen Menschen in die Gesellschaft (gemäß SGB IX und SGB XII).



Besuchen Sie uns bei unseren Sprechtagen in den Gesundheitsämtern!

Zur Erfüllung unserer Aufgaben werden in regelmäßigen Abständen Sprechtage in den Gesundheitsämtern aller niedersächsischen Landkreise und kreisfreien Städte durchgeführt.
Die örtlichen Mitarbeiter/innen organisieren vor- und nachbereitend diese Sprechtage.

*** Es ist keine Überweisung notwendig, es wird keine Gebühr erhoben. ***

Es werden Eltern von Kindern mit Hör-, Seh- und wesentlichen Sprachstörungen gem. § 62 SGB IX über Möglichkeiten der Förderung und Behandlung beraten.

Vorliegende Befunde und Berichte werden ebenso berücksichtigt wie die Ergebnisse der aktuellen Überprüfung des Kindes sowie die Angaben und Vorstellungen der Eltern.

Das Selbstverständnis der Hör-, Seh- und Sprachheilberatung ist von einer ganzheitlichen Sichtweise menschlicher Lernprozesse und der besonderen Bedeutung sprachlicher Kommunikation für Menschwerdung und gesellschaftliche Teilhabe geprägt.

Präventiven Maßnahmen und Angeboten zur Früherkennung und –intervention wird ein besonderer Stellenwert beigemessen. Dies können neben den Beratungen der Eltern auch

- die pädagogischen Angebote von Kindertageseinrichtungen,
- ambulante Maßnahmen
- oder andere Hilfen, z.B. in teilstationärer oder stationärer Form sein.


*** Achtung: Veränderungen im Zuge des Infektionsgeschehen Covid-19***

Das Landessozialamt wird im Zuge der Maßnahmen zur Eindämmung des Corona-Virus ab den 16.03. bis auf Weiteres keine Sprechtage Hören, Sprache und Sehen durchführen. Diese Maßnahme gilt für alle Regionen in Niedersachsen.

Das Team der Fachberatung Hören, Sprache und Sehen wird sich bemühen, möglichst viele Entscheidungen nach Aktenlage zu treffen.

Wenn Ihr Kind Leistungen in Sprachheilkindergärten, Kindergärten für Hörgeschädigte oder stationären Sprachheileinrichtungen erhalten soll, stellen Sie Ihrem zuständigen Gesundheitsamt und / oder den Fachberater*innen bitte möglichst aktuelle Berichte von Logopäden, vom Sozialpädiatrischen Zentrum, behandelnden Ärzten und Kliniken oder anderen Behandlern zur Verfügung.

Die Fachberater*innen sind über die Kontaktformulare erreichbar

Kontaktformular FachberaterInnen

und vergeben gern im Einzelfall Telefontermine bzw. Termine für eine Skypesitzung.

Wir bedauern diese Entwicklung sehr und wissen aber gleichzeitig, dass wir trotzdem durch Beschreiten neuer Wege in dieser außergewöhnlichen Zeit zu guten Ergebnissen und Entscheidungen im Sinne der betroffenen Kinder kommen werden.


Kinder im Vorschulalter

Soweit notwendig, kann es bei gravierenden Hör- und Sprachstörungen im Vorschulalter auch zur Empfehlung der Aufnahme in eine „teilstationäre Sprachheilbehandlung“ kommen. Diese wird in einem Sprachheilkindergarten oder einem Kindergarten für Hörgeschädigte als Komplexleistung angeboten wird. Das heißt: interdisziplinäre Arbeit in Kleingruppen – bei gemeinsamer Kostenabwicklung durch Sozialämter und Krankenkassen.

Was genau bedeutet interdisziplinäre Arbeit?

- Pädagogik

- Sprachtherapie

- Psychologie

- Bewegungstherapie


Kinder im Schulalter

Im Schulalter stehen für hartnäckige Sprachstörungen neben den förderpädagogischen Angeboten auch „stationäre Sprachheilbehandlungen“ in einem Sprachheilzentrum zur Verfügung. Über das Ergebnis der Beratung im Sprechtag wird ein Bericht erstellt, der den Eltern – und mit deren Einverständnis ggf. weiteren Fachleuten, Einrichtungen und Kostenträgern – zur Verfügung gestellt wird.


Eine enge und vertrauensvolle Kooperation aller Fachleute inkl. der Eltern wird angestrebt, wozu auch Fortbildungsangebote für interessierte Einrichtungen und Fachkreise gehören.

Sprechen Sie uns an!


Mehr über uns in der Fachberatung ...

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Sprechtage zur Hör-, Sprachheil- und Sehberatung

Vorrangige Aufgaben sind Diagnostik und Hilfeplanung für hör-, seh- und besonders stark sprachauffällige Kinder. Eine ärztliche Verordnung oder Überweisung ist nicht erforderlich. Dies ist eine gemeinsame Leistung des Landessozialamtes mit den Gesundheitsämtern der Landkreise und Städte. mehr

Beratung und Fortbildung

für alle Berufsgruppen, die mit Kindern und Jugendlichen mit Hör-, Sprach- und Sehstörungen arbeiten. Hier finden Sie auch Dokumentationen zu Veranstaltungen. mehr
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Frühförderung für Kinder mit Sinnesschädigungen

Ein Kind, das nicht richtig hört, hat Probleme, seine Muttersprache zu erlernen. Ein Kind, das nicht richtig sieht, trägt eine erhebliches Risiko für die gesamte Entwicklung in sich. Jeder Verdacht auf eine Hör- oder Sehschädigung ist grundsätzlich ernst zu nehmen. mehr

Die Fachberatung in Ihrer Region

Mit Klick in die Landkarte auf den Landkreis oder auf die kreisfreie Stadt erhalten Sie den zutreffenden Fachberater bzw. die zutreffende Fachberaterin für Ihre Region. mehr
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Infothek

Hier finden Sie ausgewählte Links zu den Themen Hören, Sprechen, Lese-Rechtschreibschwäche sowie Infomaterial zum downloaden. mehr
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