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Interreg B - Ostseeraum

Hauptziel des Ostseeraumprogramms ist es, durch integrierte Entwicklung und Zusammenarbeit die Region insgesamt innovativer, besser erreichbar und nachhaltiger zu gestalten. Das Programm trägt mit integrierten Ansätzen, also unter Einbeziehung relevanter Akteure unterschiedlicher Ebenen und Bereiche dazu bei, regionale Kompetenz und Wissen aufzubauen. Damit soll das Programm auch eine Brücke bauen zu entsprechenden Politiken nationaler und regionaler Institutionen, unterstützt durch die EU-Struktur- und Investitionsfonds, die „Ostseestrategie", „Horizont 2020", die Europäische Investitionsbank u.a. Der Ostseeraum schließt in Niedersachsen ausschließlich die Region Lüneburg ein. Es können jedoch auch Partner aus den übrigen Landesteilen am Ostseeprogramm teilnehmen.

Die Projekte erarbeiten konkrete Ergebnisse zu den folgenden Schwerpunktthemen (4 Prioritätsachsen). Dort finden Sie auch die jeweiligen Projekte, die Partner aus Niedersachsen haben, mit Steckbrief.

 

Priorität 1: Kompetenz für Innovation

Infrastrukturen für Forschung und Innovation

Intelligente Spezialisierung

Nicht-technologische Innovation

 

Priorität 2: Effizienter Umgang mit natürlichen Ressourcen

Gewässerreinhaltung

Erneuerbare Energien

Energieeffizienz

Ressourceneffizientes "Blaues Wachstum"

 

Priorität 3: Nachhaltiger Verkehr

Interoperabilität im Güter- und Personenverkehr

Erreichbarkeit peripherer und vom demografischen Wandel betroffenen Regionen

Maritime Sicherheit

Umweltfreundlicher Seeverkehr

Umweltfreundlicher Stadtverkehr

 

Priorität 4: Verbesserung institutioneller Kompetenz für makroregionale Kooperationen (Unterstützung der Ostseestrategie)

Vorbereitung von Schlüsselprojekten

Koordination der makroregionalen Zusammenarbeit

Budget und Förderung

  • Ostseeraum (2014 - 2020): 323 Mio. Euro

  • Davon Mittel aus dem Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE):
    263,8 Mio. Euro

  • Kofinanzierungsrate der EU für deutsche Partner: 75%

  • Gesamtbudget pro Projekt im Allgemeinen: Ca. 1,5 - 4,5 Mio. Euro

  • Förderfähig: Personal-, Veranstaltungs- und Reisekosten, externe Expertise, Material, Investitionen (begrenzt)


Projektpartner werden

Im Ostseeraum finden sich mindestens drei Partner aus mindestens drei verschiedenen Ländern für normalerweise etwa drei Jahre in einem Projekt zusammen. Üblich ist eine Partnerstruktur von zehn bis 15 Institutionen. Ein "Lead Partner" übernimmt dabei jeweils die Federführung. Das Programm richtet sich an öffentliche und private Akteure.


Förderfähige Partner im Ostseeraum können z.B. sein:

  • Öffentliche Behörden (Bund, Länder, Regionen, Kommunen)

  • Öffentliche Dienstleister

  • Forschungseinrichtungen und Hochschulen

  • Kammern, Vereine und Verbände

  • Organisationen der Wirtschaftsförderung

  • Unternehmen

  • Nichtregierungsorganisationen


Projektaufrufe (Calls) und Projektbewilligungen

Wie ist der Sachstand bei der Projetbewilligung?

Im Ostseeprogramm 2014-2020 wurden in der 3. Antragsrunde 31 von 144 Vollanträgen ausgewählt. Damit sind 263,8 Mio. € EFRE-Mittel im Programm gebunden.

Das Programm fördert insgesamt 105 genehmigte Projekte, davon 9 mit niedersächsischen Partnern. Eine Übersicht über die Projekte mit niedersächsischen Partnern finden Sie rechts.

Neue Anträge können erst wieder in der nächsten Förderperiode ab 2021 finanziert werden. Mit Hilfe von Restmitteln aus der vorherigen Förderperiode und Rückläufern aus Projekten können bereits geförderte Projekte Erweiterungen beantragen oder sich zu bestimmten Themenbereichen zusammentun.

Näheres zu den spezifischen Projektaufrufen finden Sie auf der Homepage des Programms.

Deutschsprachige und englischsprachige Informationen zum Ostseeprogramm finden Sie in der Infospalte.


Ansprechpersonen


Karin Beckmann

Tel: 0511/120 - 84 75

E-Mail: karin.beckmann@mb.niedersachsen.de


Ingrid Kürsten

Tel: 0511/120 - 84 73

E-Mail: ingrid.kuersten@mb.niedersachsen.de

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