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Finanzielle Förderung

Leistungen an schwerbehinderte Menschen



Leistungen an schwerbehinderte Menschen sind zur Beschaffung behinderungsbedingt erforderlicher technischer Arbeitshilfen möglich für

  • Erst- und Ersatzbeschaffung
  • Wartung und Instandsetzung
  • Ausbildung im Gebrauch
Unberührt hiervon bleibt die Verpflichtung des Arbeitgebers, im Rahmen des ihm Zumutbaren den Arbeitsplatz mit den erforderlichen Hilfsmitteln auszustatten, wobei auch er Leistungen des Integrationsamtes erhalten kann (siehe Leistungen Arbeitgeber).

sind zur Qualifizierung möglich

  • zur Erhaltung und Erweiterung beruflicher Kenntnisse und Fertigkeiten
  • zur Anpassung an die technische Entwicklung
  • zum beruflichen Aufstieg (wenn der Nutzen und die Eignung für einen höherwertigen Arbeitsplatz im Vordergrund steht).

Gefördert werden Maßnahmen zur berufs- und tätigkeitsbegleitenden Anpassungsfortbildung. Es handelt sich um Qualifizierungsaufgaben, die durch eine Veränderung oder Erweiterung der betrieblichen oder dienstlichen Anforderung an den schwerbehinderten Menschen erforderlich werden.

sind zum Erreichen des Arbeitsplatzes für Selbstständige und Beamte möglich für

  • die Beschaffung eines Kraftfahrzeuges
  • die behindertenbedingte Zusatzausstattung
  • zur Erlangung der Fahrerlaubnis (Führerschein)
  • besondere Härtefälle (z. B. Kosten für einen Beförderungsdienst).

Für Arbeitnehmer/innen, die noch keine 15 Versicherungsjahre in der gesetzlichen Rentenversicherung erfüllt haben, ist die Agentur für Arbeit zuständig. Bei mehr als 15 Versicherungsjahren fällt die Zuständigkeit in die Trägerschaft der Rentenversicherung.

sind zur Beschäftigung einer Arbeitsassistenz möglich für

  • körperbehinderte Menschen
  • sehbehinderte Menschen
  • hörbehinderte Menschen und
  • verschiedene Formen der Behinderung.

Arbeitsassistenz ist die bei der Arbeitsausführung über gelegentliche Handreichungen hinausgehende, zeitlich wie tätigkeitsbezogene, regelmäßig wiederkehrende Unterstützung durch eine persönliche Assistenzkraft.

Die Handreichungen sollen den schwerbehinderten Menschen in die Lage versetzen, die von ihm geschuldete Arbeitsleistung zu erbringen. Der schwerbehinderte Mensch muss dabei selbst in der Lage sein, den sein Beschäftigungsverhältnis inhaltlich prägenden Kernbereich seiner arbeitsvertraglich/dienstrechtlich geschuldeten Arbeitsaufgabe selbstständig zu erledigen.

Die Arbeitsassistenz kann im Arbeitgebermodell oder im Dienstleistermodell erfolgen. Voraussetzung ist jedoch, dass der Arbeitgeber mit dem Einsatz einer Assistenzkraft grundsätzlich einverstanden ist.

Zum Thema weitere Informationen durch die

Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen

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