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Die UN-Behindertenrechtskonvention - UN-BRK

Die Vereinten Nationen haben durch ein am 03. Mai 2008 in Kraft getretenes Übereinkommen die bestehenden Rechte von Menschen mit Behinderungen konkretisiert.


Es heißt

„Übereinkommen der Vereinten Nationen über die Rechte von Menschen mit Behinderung“

(UN-Behindertenrechtskonvention UN-BRK).

Die amtliche gemeinsame Übersetzung von Deutschland, Österreich, Schweiz und Liechtenstein können Sie hier herunterladen.


Ziel der Behindertenrechtskonvention ist, die Chancengleichheit von Menschen mit Behinderung in der Gesellschaft zu fördern.

Ein wichtiger Begriff hierbei ist die „Inklusion“.

Inklusion beschreibt unter anderem die Einbeziehung von Menschen mit all ihren jeweiligen Fähigkeiten und Voraussetzungen in die Gesellschaft.

Dabei ist es nicht die Aufgabe der Menschen mit Behinderung, sich anzupassen, damit sie ihre Rechte wahrnehmen können.

Es bedeutet vielmehr, dass die Gesellschaft Strukturen schaffen muss, so dass jede Person von Anfang an ein wertvoller Teil der Gesellschaft sein kann.

Dabei ist immer die Menschenwürde zu beachten, denn sie bildet die Grundlage der menschenrechtlichen Gleichheit.

In diesem Zusammenhang hat auch der Schutz vor Diskriminierung von Menschen mit Behinderung einen wesentlichen Schwerpunkt in der UN-Behindertenrechtskonvention gefunden.

Menschen haben somit ein uneingeschränktes und selbstverständliches Recht auf Teilhabe an der Gesellschaft und Einbeziehung in die Gesellschaft.

Dabei ist der zentrale Grundsatz der UN-Behindertenrechtskonvention zu beachten.

Dieser lautet: „Nichts über uns ohne uns“.

Das bedeutet, dass Menschen mit Behinderung in die Umsetzung der Konvention einbezogen werden müssen.

Die Bundesrepublik Deutschland hat diesen völkerrechtlichen Vertrag am 26. März 2009 in Deutschland ratifiziert, also in Kraft gesetzt.

Auch im Hinblick auf die UN-Behindertenrechtskonvention wird die bisherige Eingliederungshilfe für Menschen mit Behinderungen weiterentwickelt.

Grundlage dafür bildet das

„Gesetz zur Stärkung der Teilhabe und Selbstbestimmung von Menschen mit Behinderungen“ (Bundesteilhabegesetz - BTHG) .

Weitergehende Informationen zum Bundesteilhabegesetz finden Sie in folgendem Artikel.


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