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Budget für Arbeit

Menschen mit Behinderungen, die in einer Werkstatt für behinderte Menschen (WfbM) beschäftigt sind und Menschen mit Behinderungen, die nicht in einer WfbM oder bei einem anderen Leistungsanbieter arbeiten möchten, haben die Möglichkeit, mithilfe eines Budgets für Arbeit auf einen Arbeitsplatz des ersten Arbeitsmarktes eingegliedert zu werden.

Hat die leistungsberechtigte Person das Angebot eines Arbeitgebers erhalten, bei ihm ein sozialversicherungspflichtiges Beschäftigungsverhältnis einzugehen, sind die Grundvoraussetzungen für die Gewährung des Budgets für Arbeit gegeben. Ein entsprechender Arbeitsvertrag ist abzuschließen. Der Arbeitgeber zahlt dem Menschen mit Behinderungen das für nicht behinderte Arbeitnehmer*innen übliche Gehalt.

Das Budget für Arbeit umfasst einen Lohnkostenzuschuss für den Arbeitgeber zum Ausgleich der Minderleistung und ggf. notwendige Aufwendungen für die wegen der Behinderung erforderliche Anleitung und Begleitung der leistungsberechtigten Person am Arbeitsplatz.

Der Arbeitgeber ist für die Beitragszahlungen in die Sozialversicherung verantwortlich.

Im Falle eines Scheiterns ist eine Rückkehr in die WfbM möglich.

Die Rahmenbedingungen für das Budget für Arbeit ergeben sich aus den Rundschreiben Nr. 01/2017 vom Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie vom 14.06.2017 und dem Rundschreiben Nr. 3/2017 vom 18.08.2017.

Weitere Informationen und Flyer können Sie der Internetseite des Nds. Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung entnehmen.

Die Informationen zum Budget für Arbeit in leichter Sprache finden Sie hier.
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