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Andere Leistungsanbieter

Menschen mit Behinderungen, die Anspruch auf Leistungen im Eingangsverfahren/ Berufsbildungsbereich und/oder im Arbeitsbereich einer Werkstatt für behinderte Menschen haben, könne diese Leistungen auch bei einem anderen Leistungsanbieter in Anspruch nehmen
(§ 60 Abs 1 SGB IX (Sozialgesetzbuch - 9. Buch)).

Mit der Vorschrift wird für Menschen mit Behinderungen, die Anspruch auf Aufnahme in eine Werkstatt für behinderte Menschen haben, eine Alternative zur beruflichen Bildung und zur Beschäftigung in dieser Werkstatt geschaffen.
Anspruch auf Aufnahme in eine Werkstatt haben Menschen mit Behinderungen, die wegen Art oder Schwere der Behinderung nicht, noch nicht oder noch nicht wieder auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt tätig sein können, die aber spätestens nach Teilnahme an Maßnahmen der beruflichen Bildung in der Lage sind, wenigstens ein Mindestmaß wirtschaftlich verwertbarer Arbeitsleistung zu erbringen.
Die Alternative besteht darin, dass die Menschen mit Behinderungen die ihnen zustehenden Leistungen nicht nur in der Werkstatt, sondern auch außerhalb bei anderen Leistungsanbietern in Anspruch nehmen können.

Für andere Leistungsanbieter gelten dieselben Vorschriften, die auch an die Werkstätten für behinderte Menschen gerichtet sind (mit Ausnahme von § 60 Abs. 2 Nr. 1 - 6 SGB IX).

Weitere Informationen zu den Ausgestaltungskriterien für Leistungen im Arbeitsbereich durch andere Leistungsanbieter finden Sie in dem Merkblatt und der Checkliste der einzureichenden Unterlagen.
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