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Das Bedarfsermittlungsinstrument Niedersachsen

(kurz: B.E.Ni)


 
Das Logo für das niedersächsische Bedarfsermittlungsinstrument zeigt die Landkarte von Niedersachsen mit große roten Buchstaben für die Abkürzung B.E.Ni
B.E.Ni Logo

Einführung:

Die Eingliederungshilfe wird ab dem Jahr 2020 aus dem bisherigen Fürsorgesystem herausgeführt und zu einem modernen Teilhaberecht weiterentwickelt. Besonderes Augenmerk hat der Bundesgesetzgeber hier auf die Personenzentrierung gelegt. Mit der 2. Reformstufe des BTHG sind bereits mit Beginn des Jahres 2018 umfangreiche und detaillierte Regelungen zum Teilhabe- und Gesamtplanverfahren in Kraft getreten. Die inhaltliche Ausgestaltung von Leistungen unter Maßgabe der Personenzentrierung bedingt auch weitreichende Anforderungen an die Bedarfsermittlung und –feststellung. Die Selbstbestimmung und Beteiligung des Leistungsberechtigten wird in den neuen Regelungen gestärkt, die trägerübergreifende Zusammenarbeit soll optimiert werden.

Ein zentrales Element des neuen Gesamtplanverfahrens bildet die Bedarfsermittlung, die gem. §142 Abs. 1 SGB XII (in der ab 01.01.2018 maßgeblichen Fassung des Artikels 12 BTHG) mit Hilfe eines Instruments zu erfolgen hat, das sich an der Internationalen Klassifikation der Funktionsfähigkeit, Behinderung und Gesundheit (ICF) orientiert. Niedersachsen hat mit Wirkung zum 01.01.2018 ein einheitliches Instrument zur BedarfsErmittlung Niedersachsen (kurz: B.E.Ni) eingeführt.

Das Landesamt für Soziales, Jugend und Familie hat darauf hingewiesen, dass aufgrund der Komplexität der Inhalte bzgl. der 2. Reformstufe des BTHG und des engen Zeitkorridors, der für die Entwicklung von B.E.Ni zur Verfügung stand, der Formularsatz kontinuierlich weiterentwickelt und ausgebaut wird.

Mit Wirkung zum 20.07.2018 wurde nunmehr ein landeseinheitliches Teilhabe-/Gesamtplanverfahren vervollständigt, eine weiterentwickelte Version von B.E.Ni sowie ein erläuterndes Handbuch in der Arbeitsversion 2.0 / 07.2018 veröffentlicht.

Anwendungsbereich:

1. Die weiterentwickelten Formulare sowie das Handbuch zum Teilhabe – und Gesamtplanverfahren (einschließlich des Formularsatzes B.E.Ni) in der Arbeitsversion 2.0 / 07.2018 sind für Leistungen in der sachlichen Zuständigkeit des überörtlichen Trägers der Sozialhilfe nach § 6 Nds. AG SGB XII in Neufällen verbindlich anzuwenden.

Den örtlichen Trägern der Sozialhilfe wird empfohlen, die vorgenannten ergänzenden Formulare und das Handbuch auch für die Leistungen in ihrer eigenen sachlichen Zuständigkeit nach § 6 Abs. 1 Nds. AG SGB XII zu nutzen.

Die Arbeitsversion 2.0 / 07.2018 besteht aus folgenden Formularen:

• F1: Deckblatt

• F2: BedarfsErmittlung Niedersachsen (B.E.Ni, Bögen A-D)

• F3: Feststellung der Leistungen

• Handbuch für das Teilhabe- und Gesamtplanverfahren einschließlich der BedarfsErmittlung Niedersachsen (B.E.Ni)

Die einzelnen Formulare sowie das dazugehörige Rundschreiben 3/2018 finden Sie als pdf-Dateien rechts in den Info-Spalte.



Urheberrechtserklärung:

Wir weisen ausdrücklich darauf hin, dass sämtliche Inhalte des Formularsatzes des Nds. Teilhabe-/Gesamtplanverfahren, des Handbuchs, der Datenschutzerklärungen sowie des Bedarfsermittlungsinstruments (B.E.Ni), insbesondere Texte und Grafiken, urheberrechtlich geschützt sind! Das Urheberrecht liegt beim Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Familie und Jugend. Alle Rechte, einschließlich der Vervielfältigung, Veröffentlichung, Bearbeitung und Übersetzung, bleiben vorbehalten. Es ist daher untersagt, Veränderungen an den einzelnen Dokumenten de vorzunehmen, Inhalte ganz oder teilweise zu ergänzen, zu entfernen oder zu verändern.

Ab sofort steht für Sie bei Anregungen und Rückfragen zum nds. Teilhabe-/Gesamtplanverfahren, zum Handbuch oder zum Formularsatz B.E.Ni ein eigenes Funktionspostfach zur Verfügung. Bitte richten Sie Ihre Anliegen gerne an:

beni@ls.niedersachsen.de



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