Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur Niedersachen klar Logo

Studienaufenthalte im Ausland

Sprengel-Preis für bildende Kunst der Niedersächsischen Sparkassenstiftung und des Landes Niedersachsen – Reisestipendium „Niedersachsen in Europa“

Mit dem Sprengel-Preis für bildende Kunst werden seit 1979 Künstlerinnen und Künstler gewürdigt, die in Niedersachsen geboren oder ausgebildet worden sind oder in Niedersachsen ihren ständigen Wohnsitz haben. Der Preis wurde von dem Kunstsammler Bernhard Sprengel initiiert und wird seit 1991 von der Niedersächsischen Sparkassenstiftung vergeben.

Zukünftig setzt der Sprengel-Preis Impulse für den Kulturaustausch in Europa. Der Preis wird alle zwei Jahre in Kooperation mit dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur und dem Sprengel Museum Hannover ausgeschrieben.

Die Auszeichnung ist mit 25.000 Euro dotiert, die zur Hälfte für ein bis zu sechsmonatiges Reisestipendium innerhalb Europas vorgesehen sind. Zusätzlich dokumentiert eine Ausstellung im Sprengel Museum Hannover und ein Katalog das Werk der Preisträgerinnen und Preisträger und den Aufenthalt im europäischen Ausland.

Über die Vergabe des Preises entscheidet eine Jury.

Mitglieder der Jury (2021 – 2025):

  • Julienne Lorz, Chefkuratorin, Martin-Gropius-Bau, Berlin
  • Noor Mertens, Künstlerische Leiterin, Kunstverein Langenhagen
  • Thomas Rentmeister, Professor, Hochschule für Bildende Künste Braunschweig
  • Carina Plath, stellvertretende Direktorin, Sprengel Museum Hannover
  • Stefan Becker, Vorsitzender des Vereins der Freunde des Sprengel Museum Hannover
  • Veronika Olbrich, Referentin für bildende Kunst, Niedersächsisches Ministerium für Wissenschaft und Kultur
  • Ulrike Schneider, Referentin für bildende Kunst, Niedersächsische Sparkassenstiftung

Porträtfoto der Künstlerin Isabel Nuño de Buen   Bildrechte: Niedersächsische Sparkassenstiftung/China Hopson
Isabel Nuño de Buen

Preisträgerin 2021: Isabel Nuño de Buen

Die Preisjury begründet ihre Auswahl wie folgt: „Die Jury hat Isabel Nuño de Buen aus einer großen Zahl von sehr guten Bewerber*innen ausgewählt. Nuño de Buens eigenwillige Position als Bildhauerin, die verschiedene Kulturen, Medien und Techniken in subtilen, zeichenhaften und skulpturalen Interventionen vereint, hat ebenso überzeugt wie ihre jüngste Präsentation im großen Saal des Kunstvereins Hannover. Mit ihrer Beteiligung an der Publikationsinitiative Meta-Copy, die einen interessanten Beitrag zur Hannoverschen Kunstszene darstellt, verbindet sie sich mit weiteren Künstler*innen und macht Kunst in Hannover sichtbar. Ihrer qualitativ herausragenden Arbeit wird gerade national und international große Aufmerksamkeit zuteil. Zudem überzeugte ihr Reisekonzept: Im Rahmen ihres Stipendiums plant Isabel Nuño de Buen eine Reise durch Spanien und Frankreich, um dort historische Wandteppiche zu besichtigen und die eigene Arbeit in der unmittelbaren Auseinandersetzung mit diesen beeindruckenden Werken weiter zu entwickeln. Die Jury spricht Nuño de Buen den Sprengel-Preis und das Reisestipendium an diesem wichtigen Zeitpunkt ihrer künstlerischen Laufbahn zu, um ihre vielversprechende Entwicklung der letzten Jahre weiter zu befördern.“

Auslandstipendien der Bundesrepublik Deutschland

Die Kulturstaatsministerin und die Länder bieten Künstlerinnen und Künstlern, die die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen oder in Deutschland leben, die Möglichkeit, sich um ein Auslandsstipendium in Italien und Frankreich zu bewerben.

Hochbegabte Künstlerinnen und Künstler der Sparten Bildende Kunst, Architektur, Literatur und Musik (Komposition) können durch Studienaufenthalte in der Deutschen Akademie Villa Massimo in Rom, der Casa Baldi in Olevano Romana und dem Deutschen Studienzentrum in Venedig gefördert werden.

Für Künstlerinnen und Künstler, die in ihrer künstlerischen Entwicklung noch offen sind, besteht außerdem die Möglichkeit, sich um einen Stipendienplatz in der Cité Internationale des Arts in Paris zu bewerben.

Mit dem Start der neuen Bewerbungsrunde hat sich das Bewerbungsverfahren geändert. Zukünftig bewerben sich Künstlerinnen und Künstler online direkt über die Kulturstiftung der Länder. Damit entfällt das bisherige analoge Verfahren, das die Bewerbung über die zuständigen Behörden der 16 Länder vorsah. Bewerbungsschluss bleibt weiterhin jeweils der 15. Januar für einen Studienaufenthalt im Folgejahr.

» zum Bewerbungsportal: kulturstiftung.de/auslandsstipendien-von-bund-und-laendern

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln