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Letzte Sitzung des Landesjugendhilfeausschusses am 05.09.2017 in der bestehenden Legislaturperiode

Der Landesjugendhilfeausschuss tagte am 5. September 2017 im Niedersächsischen Sozialministerium. Durch die Neukonstituierung des Landtages war es die letzte Sitzung für die 17. Legislaturperiode. Die Mitglieder des Landesjugendhilfeausschusses resümierten über die verkürzte Amtsperiode, welche mit 21 Stellungnahmen und über 40 Beschlüssen als sehr produktiv bewertet werden kann.

Durch die verkürzte Amtsperiode entfällt das geplante Expertenhearing zum Fachkräftebedarf im Dezember. Auch beim letzten Treffen des Landesjugendhilfeausschuss ging es um die langfristige Sicherung des sozialpädagogischen Nachwuchses. Das Fachgremium sprach sich einstimmig für einen Studienplatzausbau für das Lehramt an Berufsbildenden Schulen in der Fachrichtung Sozialpädagogik aus. In einem Brief an die Wissenschaftsministerin Frau Heinen-Kljajić wird darum gebeten, zeitnah einen zweiten Ausbildungsstandort neben dem Standort Lüneburg einzurichten. Große Bedarfe dafür sehen die Mitglieder vorrangig, um den weiteren Krippenausbau, die Betreuung von Kindern im Schulalter und Qualitätsverbesserungen in Zukunft umsetzen zu können.

Zudem wurde das Fortbildungsprogramm 2018 für die weitere Qualifizierung von Fachkräften beschlossen. Erstmalig soll das Programm an einem Leitthema „Inklusion“ ausgerichtet werden. Das Leitthema "Inklusion" wird 2019 Schwerpunktthema im Fortbildungsprogramm des Landesjugendamtes. Mit der Festlegung eines Leitthemas für das Fortbildungsangebot des Landesjugendamtes soll eine weitere Qualitätsentwicklung/ -steigerung gewährleistet werden, indem zeitaktuelle Themen über einen gewissen Zeitraum in den Focus gestellt sind. Mit dem Thema der „Inklusion“ setzt der NLJHA einen inhaltlichen Schwerpunkt, der alle fachlichen Bereiche der Kinder- und Jugendhilfe betrifft. Durch die grundsätzliche Ausrichtung an einem Leitthema soll keine Einschränkung des breiten fachlichen Gesamtspektrums der bestehenden Fortbildungsveranstaltungen verbunden sein, vielmehr geht es um die Angebotssicherung zu einem Thema, welches auch über mehrere Jahre hinweg prägend für die Arbeit der Kinder- und Jugendhilfe sein wird.

Die Förderung der niedersächsischen Jugendwerkstätten und Pro Aktiv Centren (PACE) läuft im Jahr 2020 aus, um die Förderung darüber hinaus langfristig finanziell zu gewährleisten und fachlich weiterzuentwickeln. Der NLJHA weist das Sozialministerium daher frühzeitig daraufhin, die erforderlichen Daten zu erheben und Perspektiven ab 2020 aufzuzeigen.

Die ebenfalls diskutierten Inhalte „Social Impact Bonds“ und „Bericht der Kinderkommission“ können den verlinkten Artikeln entnommen werden.


Die Mitglieder des Niedersächsischen Landesjugendhilfeausschusses in der 17. Legislaturperiode  
Die Mitglieder des Niedersächsischen Landesjugendhilfeausschusses in der 17. Legislaturperiode

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