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Veranstaltungen und Termine in 2017

Mit Veranstaltungen präsentiert die Landesvertretung das Land als innovativen Wirtschaftsstandort sowie als attraktive Wissenschafts-, Kultur- und Tourismusregion auf europäischer Bühne. Die Landesvertretung bietet mit Round-Table-Gesprächen und Podiumsdiskussionen ein häufig genutztes Diskussionsforum für wichtige europapolitische Themen.

Die Landesvertretung empfängt in großem Umfang Besuchergruppen aus allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen Niedersachsens, die sich über die europapolitischen Aktivitäten in Brüssel informieren oder Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes, mit Dienststellen der Institutionen, mit Interessenvertretungen oder Nichtregierungsorganisationen in Brüssel führen wollen.

Damit trägt die Landesvertretung zu einem besserem Verständnis der Europäischen Union bei den Bürgerinnen und Bürgern des Landes sowie in umgekehrter Richtung zur Wahrnehmung niedersächsischer Akteure und Anliegen in Brüssel bei.

Anfragen richten Sie bitte an:

Lisa von der Heyden
Tel: +32 2 235 08 19

Catherine Béhague
Tel: +32 2 235 08 13



 
Weihnachtskonzert 2017: Oldenburger Kammerchor zu Gast in Brüssel

05.12.2017

Kammerchor aus Oldenburg begeistert über 400 Gäste beim diesjährigen Weihnachtskonzert in Brüssel

Auch in diesem Jahr setzte die Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union die langjährige Tradition fort, herausragende Chöre aus Niedersachsen im festlichen Rahmen eines Weihnachtskonzerts in der frühgotischen Kirche Notre-Dame du Sablon zu präsentieren. Zu Gast in Brüssel war am 04.12. der Oldenburger Kammerchor unter der Leitung von Kirchenmusikdirektor Johannes von Hoff. Vor über 400 Gästen stellten die Mitglieder des Ensembles aus Niedersachsen in Begleitung von Tammo Wilken an der Orgel adventliche und weihnachtliche Chormusik aus fünf Jahrhunderten vor.
Neben ersten Platzierungen bei niedersächsischen und deutschen Chorwettbewerben wurde der Chor mehrfach international ausgezeichnet, beispielsweise beim internationalen Chorwettbewerb von Maasmechelen in Belgien. Ihr Können spiegelte auch das facettenreiche Programm des Abends wider: Vielfältige Musikstile unterschiedlicher Länder und Epochen von der Renaissance bis zur Neuzeit wurden dem Publikum in stimmungsvoller Weise präsentiert und erzeugten ein ganz besonderes Adventserlebnis.
Vor dem Konzert verband Herr Freericks, der Leiter der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union, in seiner Begrüßungsrede das Konzert mit der europäischen Idee. „Der Glaube an den nutzenstiftenden Wert gemeinsamen Handelns gehört zu den Grundüberzeugungen aller Menschen, die zum Wohle Europas arbeiten... Der Auftritt eines Chorensembles zeigt uns direkt und anschaulich, was entstehen kann, wenn gemeinsam an einer Idee gearbeitet wird: Ein musikalischer Genuss, der einer Person allein nie gelingen könnte."

Internetseite des Oldenburger Kammerchors

 
Veranstaltung Giganetz: v.l.n.r. Thomas Abel, Dr. Sonja Witte, Cornel Pampu, Ralf Borchers, Tjark Bartels, Isabel Janssen, Matthias Büning, Anne Neumann, Peter Eberl

27.09.2017

Veranstaltung zum Breitbandausbau im ländlichen Raum

Am 27.09. fand in der Landesvertretung Niedersachsen in Zusammenarbeit mit dem Verband Kommunaler Unternehmen (VKU) und dem Breitbandbüro des Bundes eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „Auf dem Weg zum Giganetz – Konnektivität im ländlichen Raum stärken“ statt. Über 50 Gäste aus dem Europäischen Parlament, der Europäischen Kommission, Regionalen Vertretungen sowie Verbänden und Unternehmen informierten sich über den aktuellen Stand der Diskussionen zum Telekommunikationsrechtsrahmen und erhielten einen Einblick in aktuelle Herausforderungen des Breitbandausbaus in Deutschland.
Der Abteilungsleiter im Niedersächsischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Verkehr Ralf Borchers betonte, dass eine flächendeckende Verfügbarkeit hochleistungsfähiger Internetzugänge unerlässlich ist, um soziale Gerechtigkeit und Teilhabe zu ermöglichen und eine digitale Spaltung zwischen Stadt und Land zu verhindern. Er stellte die Frage, ob das Ziel der Europäischen Kommission, bis 2025 für alle europäischen Privathaushalte Zugang zu einem Internetanschluss mit mindestens 100 Mbit/s zu schaffen, der auf Gigabit-Geschwindigkeit aufgerüstet werden kann, dafür ausreiche. Nach seiner Auffassung sollte geprüft werden, ob nicht die Definition eines Infrastrukturziels besser geeignet sei als die Definition einer Zielbandbreite.
Thomas Abel, Geschäftsführer Telekommunikation des VKU legte dar, dass in schwer zu versorgenden Gebieten des ländlichen Raums vielfach die Kommunen selbst die Initiative ergriffen haben. Um den Erfolg und die Fortsetzung dieser Ausbauprojekte zu gewährleisten, müsse ein strategisch motivierter und destruktiver Doppel- bzw. Überbau zumindest zeitlich befristet wirksam unterbunden werden können. Dies solle insbesondere dann greifen, wenn Fördermittel in Anspruch genommen werden.
Peter Eberl von der Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien der Europäischen Kommission erläuterte die regulatorischen Anreize für mehr Investitionen, die mit dem Europäischen Kodex für Elektronische Kommunikation gesetzt werden sollen. Isabel Janssen aus dem Büro der Europaabgeordneten Constanze Krehl stellte den aktuellen Diskussionsstand im Europäischen Parlament vor dem Hintergrund der am 2.10. anstehenden Abstimmung vor. Insbesondere bei der symmetrischen Regulierung und dem Ko-Investment sieht das Parlament noch Änderungsbedarf am vorliegenden Vorschlag.
Landrat Tjark Bartels aus Hameln-Pyrmont berichtete von den praktischen Erfahrungen und Hürden in der Realisierung von Breitbandprojekten. Das größte Hemmnis aus seiner Sicht ist aktuell das deutsche DigiNetz-Gesetz, welches die Mitverlegung von Lehrrohren oder Leitungen von Mitbewerbern vorsieht, was den Investitionsanreiz für den Erstausbauer zerstört, da er die Kosten für den Ausbau nicht angemessen mit dem Mitverleger teilen kann.
Matthias Büning, Leiter Recht und Regulierung der EWE Tel GmbH, machte deutlich, dass man sich in einem extrem dynamischen Markt bewege und dass man sich seitens der ausbauenden Unternehmen ein wenig Flexibilität in den Markterkundungsverfahren wünsche. Förderprojekte sollten zügig umgesetzt werden, denn Kalkulationen können sich durch veränderte Rahmenbedingungen auch verändern.
Im Fazit zeigte sich, dass der flächendeckende Breitbandausbau nur durch das faire Zusammenspiel aller Akteure gelingen kann und dafür braucht es regulatorische Sicherheit, gesunden Wettbewerb und kluge Förderung.

 
Ausstellung des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie

18.09.2017

Ausstellung des Studiengangs Fotojournalismus und Dokumentarfotografie

Es sind drei ganz unterschiedliche Geschichten, die der Studiengang Fotojournalismus und Dokumentarfotografie der Hochschule Hannover ab Montag, den 18.09.2017 in den Räumen der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union in Brüssel zeigt:
Emile Ducke beschreibt in seiner Reportage, wie Menschen in Sibirien fernab jeder ärztlichen Versorgung, durch eine Klinik-Zug betreut werden. Das Krankenhaus auf Schienen ist ausgestattet mit einem Labor für Bluttests, Sonographie, EEG, EKG und Röntgen-Apparaten. Dort behandeln 17 Ärzte und deren Assistenten rund 15 000 Patienten im Jahr.
Hannes Jung beschäftigt sich in seiner schwarz-weiß fotografierten Abschlussarbeit mit der hohen Zahl von Suiziden in Litauen. Das Land hat die höchste Suizidrate Europas und eine der höchsten der Welt. Proportional mehr als dreimal so viele Menschen wie in der Europäischen Union bringen sich jährlich um, im ländlichen Raum steigt die Rate bis um das neunfache. Betroffen sind vor allem Männer zwischen 40 und 50 Jahren.
Jakob Schnetz besuchte Messen in ganz Deutschland, vor allem aber das Messegelände in Hannover, und beobachtete dabei sowohl komische als auch surreale Szenen. Mit insgesamt bis zu 10 Millionen Besuchern und mehr als 170 überregionalen Messen pro Jahr gilt Deutschland weltweit als wichtigster Messestandort.
Die ganz persönlichen Blicke auf Themen unserer Zeit sind ein Querschnitt von Geschichten und Bildsprachen, die deutlich machen, dass Fotojournalismus mehr ist als die schnell lesbare Illustration von Infohäppchen durch allwissende Welterklärer. Die hier ausgestellten Fotografen stellen Fragen zu Themen, die Menschen heute bewegen, reflektieren die Zeit in der wir leben und formulieren ihre Haltung dazu. Die drei mehrfach mit Preisen ausgezeichneten Fotografen erzählen ihre Geschichten in persönlichen Visualisierungen und formulieren so ihre eigenen Positionen. Sie zeigen damit, wie Fotojournalismus an einem der weltweit erfolgreichsten Studiengänge für Fotojournalismus verstanden und vermittelt wird. Zuvor wurden diese Arbeiten auf dem renommierten Fotojournalismus-Festival „Visa pour l’Image“ in Perpignan gezeigt.

 
Erster norddeutscher Science Slam in Brüssel

13.09.2017

Erster norddeutscher Science Slam in Brüssel

Aus Anlass der 10. Brüssel-Konferenz der norddeutschen EU-Hochschulbüros und der für Wissenschaft zuständigen Referentinnen und -Referenten der norddeutschen Länder in Brüssel veranstalteten die Länder Schleswig-Holstein, Bremen, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern und Niedersachsen in den Räumen der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union am Abend des 13.09.2017 einen Science Slam. In kurzen Vorträgen präsentierten fünf Wissenschaftler aus Norddeutschland in einem Wettstreit Spannendes aus ihren jeweiligen Forschungsgebieten. Im Mittelpunkt stand dieses Mal allerdings nicht die „Exzellenz“ und der wissenschaftliche „Impact“ der jeweiligen Forschungsfragen, sondern ob das Thema unterhaltsam und originell aufbereitet und vorgetragen wurde. Um dieses festzustellen, wurde das Publikum aktiv eingebunden und durfte abstimmen. Im bis zum letzten Platz gefüllten Veranstaltungsraum der Landesvertretung präsentierte der Sprecher der niedersächsischen EU-Hochschulbüros Andreas Hebbelmann von der TU Braunschweig am Ende des Abends den Sieger. Dies war Dr. Marcello Natalicchio von der Universität Hamburg mit seinem Vortrag zu dem von der EU geförderten Forschungsprojekt BIOCLIMA, direkt gefolgt und fast gleichauf: Dr. Ketil Koop-Jakobsen vom MARUM – Zentrum für Marine Umweltwissenschaften der Universität Bremen zu dem EU-Projekt COOPEUS, Dr. Felix Büsching vom Institut für Betriebssysteme und Rechnerverbund der TU Braunschweig mit einem Vortrag zum EU-Projekt GINSENG, Prof. Dr. Leef H. Dierks aus dem Fachbereich Maschinenbau und Wirtschaft der FH Lübeck mit einem Vortrag unter dem Motto „Money, money, money… must be funny… in a rich man’s world" sowie Dr. Oliver Keszöcze von der Group of Computer Architecture der Universität Bremen mit „The Laboratory In A Nutshell“.

 
Minister Meyer trifft Gesundheitskommissar Andriukaitis

07.06.2017

Minister Meyer trifft Gesundheitskommissar Andriukaitis

Niedersachsens Agrarminister Christian Meyer traf in der Landesvertretung Niedersachsen in Brüssel Vytenis Andriukaitis, EU-Kommissar für Gesundheit und Lebensmittelsicherheit. Meyer diskutierte in einem von ihm organsierten Roundtable-Gespräch mit dem Kommissar und weiteren Vertretern europäischer Verbände aus Handel (Independent Retail Europe), Landwirtschaft (Copa Cogeca) und Zivilgesellschaft (Eurogroup for Animals) über Tierschutz und Binnenmarkt. Fehlende europaweite Haltungsvorschriften und unterschiedliche Standards in den Mitgliedstaaten bei einigen Tierarten (beispielsweise Puten) behinderten den Binnenmarkt trotz länderübergreifenden gesellschaftlichen Forderungen der Konsumenten. Ebenso bestünden Wettbewerbsverzerrungen zwischen den europäischen Produzenten und Handelspartnern aus Drittstaaten, wenn die Europäische Kommission die Problematik der Langzeittransporte in Drittländern nicht in Handelsabkommen angehe. Die bisher teils vereinbarte Äquivalenz der Systeme reiche – so auch Copa Cogeca – nicht aus. Diskutiert wurde ebenso die Kennzeichnung von Fleisch, ähnlich dem längst praktizierten und anerkannten System bei Eiern.


 
Veranstaltungsreihe „Europa, aber fair!“

06.06.2017

Veranstaltungsreihe „Europa, aber fair!“ startet in der niedersächsischen Landesvertretung

Niedersachsens Landwirtschaftsminister Christian Meyer setzt sich für einen Systemwechsel der Gemeinsamen EU-Agrarpolitik (GAP) ab 2020 ein. „Künftig müssen die Direktzahlungen aus Brüssel fairer verteilt und stärker an gesellschaftliche Leistungen orientiert werden“, so Meyer. „Es ist nicht gerecht, dass in der EU die 20 % größten Betriebe 80 % der einkommensstützenden Direktzahlungen bekommen und kleine sowie mittlere Betriebe weitgehend leer ausgehen“, sagte der Agrarminister zum Start der Veranstaltungsreihe „Europa, aber fair!“ in der niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel. Agrarminister Meyer diskutierte nach seinem Eingangsstatement und einem Vortrag von Prof. Dr. Stephan von Cramon-Taubadel (Universität Göttingen) mit Mike Mackenzie (Europäische Kommission), MdEP Maria Noichl (Europäisches Parlament) und Samuel Féret vom Think Tank Groupe de Bruges unter Moderation von Hendrik Kafsack (F.A.Z.) über eine nachhaltige Neuausrichtung der künftigen Agrarförderung. Auch der Umweltschutz und das Tierwohl kämen beim jetzigen Fördersystem laut Meyer deutlich zu kurz. So gingen bisher die Tier- und Weidehalter weitgehend leer aus, obwohl sie die größten Anstrengungen für den nachhaltigen Umbau der Landwirtschaft zu leisten hätten. „In der neuen EU-Förderperiode ab 2020 brauchen wir dringend wirksame Anreize für Umwelt- und Tierschutz in der Agrarpolitik statt Förderung großer Agrarkonzerne“, sagte Meyer. Er forderte, dass jährlich mindestens 1 Mrd. EUR bundesweit in die Honorierung von Tierschutz- und Umweltleistungen über die zweite Säule fließen müsse. Die Fördermittel müssten gezielt an gesellschaftlich gewünschte Leistungen wie mehr ökologische Vielfalt, mehr Klima- und Naturschutz und mehr Tierwohl gebunden werden.

Einig waren sich alle Teilnehmer, dass sich angesichts eines mindestens Brexitbedingten sinkenden Agrarbudgets die Agrarförderung neu legitimieren müsse. Ob Direktzahlungen in der bisherigen Höhe in einer proportional sehr starken ersten Säule bei den aktuellen Herausforderungen noch das richtige Instrument seien, wurde von vielen Teilnehmern in Frage gestellt. Es zeigte sich in der Diskussion auch mit dem Publikum eine Tendenz hin zu mehr gezielten und messbaren auf die Region zugeschnittenen Maßnahmen anstatt dem Beibehalten des jetzigen Systems des hohen Anteils der Einkommensstützung aus dem Budget der Agrarförderung. Nicht nur Wissenschaft und Think Tank empfahlen ein Auslaufenlassen der Direktzahlungen. Die neue Förderperiode müsse diesen Transformationsprozess einleiten.


 
Sommerlicher Empfang 2017

30.05.2017

Brüsselreise und Sommerlicher Empfang von Wirtschaftsminister Olaf Lies

Gut 200 Gäste aus den europäischen Institutionen Parlament, Rat und Kommission sowie aus den Brüsseler Vertretungen von Unternehmen und Wirtschaftsverbänden sind der Einladung von Niedersachsens Wirtschaftsminister Olaf Lies gefolgt, sich bei einem sommerlichen zu aktuellen europäischen Themen und Entwicklungen auszutauschen. Teilgenommen hat auch eine Delegation der Unternehmerverbände Niedersachsen, die sich zu Informationsgesprächen in Brüssel aufhielten. Minister Lies hatte mit der für Regionalpolitik zuständigen EU-Kommissarin Corina Cretu über das Thema EU-Förderung gesprochen. „Wir müssen die Förderung in allen Regionen Europas fortführen", so Lies. Der Minister nutzte die Gelegenheit im Beisein einer Delegation der Conference of Peripheral Maritime Regions, der fast alle Küstenregionen der EU angehören, der Kommissarin die große Bedeutung der Förderung deutlich zu machen. Minister Lies nahm seinen Besuch auch zum Anlass, sich mit dem stellvertretenden Generaldirektor Gert-Jan Koopman von der Generaldirektion Wettbewerb über das im November 2016 vorgestellte Energie-Winterpaket auszutauschen. Des weiteren traf sich der Minister mit Direktor Anthony Whelan aus der Generaldirektion Connect. Hier standen die drei Themenkomplexe Review des Telekommunikationsrechtsrahmens, Umsetzungsstrategien für 5G und WiFi4EU auf der Agenda.


 
Open Science und Digital Humanities

25.04.2017

Paneldiskussion zu Open Science und Digital Humanities

Unter dem Titel „'The long tail of science' ? Humanities, Social Sciences, and Open Science and Innovation” diskutierten am 25.04.2017 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in der Niedersächsischen Landesvertretung vor einem interessierten Fachpublikum. Sie waren der gemeinsamen Einladung der Niedersächsischen Landesvertretung und des Netzwerks „The Guild of European Research-Intensive Universities“ gefolgt, einem Zusammenschluss von 18 exzellenten europäischen Forschungsuniversitäten, an dem aus Niedersachsen die Universität Göttingen beteiligt ist. Weitere Mitglieder des Netzwerks sind Aarhus University, The University of Bologna, Ghent University, The University of Glasgow, The University of Groningen, Jagiellonian University, King's College London, University of Louvain, University of Ljubljana, The University of Oslo, University Paris Diderot, Radboud University, University of Tartu, The University of Tübingen, Uppsala University, The University of Vienna, The University of Warwick.

Es diskutierten Expertinnen und Experten aus den Geistes- und Sozialwissenschaften, die sich wissenschaftlich mit Aspekten der Open Science, Open Innovation und den Digital Humanities befassen. Sie stellten unterschiedliche Anwendungsfehler von Open Science vor und beschrieben anstehende Herausforderungen für die zukünftige Forschungsinfrastruktur in Europa. Im Einzelnen sprachen Prof. Sheila Anderson vom King’s College London, Prof. Eivind Engebretsen von der University of Oslo sowie Prof. Gerhard Lauer von der Georg August Universität in Göttingen. Die Kommission war mit der Referatsleiterin Fabienne Gautier aus der Generaldirektion Forschung und Innovation vertreten. Moderiert wurde die Veranstaltung von Prof. Jan Palmowski, dem Generalsekretär von „The Guild“.

Zur Website von The Guild of European Research-Intensive Universities
 
Veranstaltungsreihe #nachhaltig, #global, #regional

22.03.2017

Podiumsdiskussion zur Nachhaltigkeit in Bildung und Forschung

Die Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union stand am Abend des 22.03.2017 ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit. Um weltweit eine nachhaltige Entwicklung in ökologischen, wirtschaftlichen und sozialen Fragen zu befördern, hat sich die Weltgemeinschaft 2015 auf dem UN-Gipfel in New York auf 17 Ziele nachhaltiger Entwicklung, sog. „Sustainable Development Goals“ verständigt. Da die Rolle von Bildung und Forschung zur Erreichung dieser Ziele essenziell ist, fand in der Vertretung des Landes Niedersachsen eine Paneldiskussion zu diesem Thema statt. Die Veranstaltung mit dem Titel „Schlüsselkompetenz Nachhaltigkeit - Regionale und überregionale Strategien und Projekte“ war Teil der von der niedersächsischen Staatssekretärin Birgit Honé initiierten Reihe #nachhaltig #global #regional. Es diskutieren der Generalsekretär der Deutschen UNESCO-Kommission, Dr. Roland Bernecker, Prof. Dr. Matthias Barth von der Leuphana Universität Lüneburg und Axel Unger, der Geschäftsführer des Internationalen Schulbauernhof Hardegsen in Südniedersachsen mit der Niedersächsischen Kultusministerin, Frauke Heiligenstadt und der Staatssekretärin aus dem Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur, Andrea Hoops.
Im Mittelpunkt der Diskussion stand die Frage, wie die regionale und überregionale Ebene gemeinsam in Forschung und Bildung Beiträge zur Nachhaltigkeit leisten kann. Ein Schwerpunkt war dabei die Vorstellung des UNESCO Weltaktionsprogramms „Bildung für nachhaltige Entwicklung“ (BNE), mit dem jungen Menschen in der schulischen, außerschulischen und hochschulischen Bildung die Kompetenzen vermittelt werden sollen, die für eine ‚Nachhaltigkeits-Transformation‘ und zur Bewältigung großer gesellschaftlicher Herausforderungen notwendig sind. „Bildung für nachhaltige Entwicklung ist in Niedersachsen u. a. in einem großen und stetig wachsenden Netzwerk von schulischen und außerschulischen Lernstandorten lebendig. Allein 58 anerkannte außerschulische Lernstandorte kooperieren gegenwärtig eng mit unseren Schulen. Diese Landschaft von Lernorten, die sich einer Bildung für nachhaltige Entwicklung verpflichtet fühlen, ist deutschlandweit einmalig. Wir wollen bei all unseren Schülerinnen und Schülern ein Bewusstsein dafür schaffen, dass unser Handeln und unsere Entscheidungen Auswirkungen auf das eigene und das Leben anderer haben – heute und in der Zukunft.“, so die niedersächsische Kultusministerin. Auch Forschung spielt hierbei eine zentrale Rolle: „Unter dem Titel ‚Wissenschaft für nachhaltige Entwicklung‘ fördert das Land Niedersachsen daher fachübergreifende wissenschaftliche Projekte, die einen Beitrag zur Entwicklung einer nachhaltigen Gesellschaft leisten.“, so Wissenschaftsstaatssekretärin Hoops. Prof. Dr. Barth stellte in seinem Eröffnungsvortrag einige dieser Forschungsaktivitäten vor. Außerdem hat das Wissenschaftsministerium die Thematik in die Zielvereinbarungen mit den Hochschulen aufgenommen und damit den Aspekt Nachhaltigkeit in Strategiediskussionen der Hochschulen eingebettet. In ihrem Schlusswort brachte es die Gastgeberin, Birgit Honé abschließend noch einmal auf den Punkt: „Wenn wir die globalen Zusammenhänge verstehen, können wir auch lokal nachhaltiger und verantwortungsvoller handeln. Wenn jeder einen Teil beiträgt, bringt dies im Netzwerk sehr viel.“


 
Veranstaltungsreihe #nachhaltig, #global, #regional

11.03.2017

Center for World Music zu Gast in Brüssel

Am Samstag, den 11.03. ab 20 Uhr präsentierten auf Einladung der Deutschen Botschaft Brüssel und der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union Musikerinnen und Musiker im Rahmen des Musikfestivals ARTS'ifices im historischen Ambiente des Schlosses von La Hulpe bei Brüssel das Center for World Music der Universität Hildesheim. Die Gäste erlebten ein packendes und abwechslungsreiches Konzert der kulturellen Vielfalt musikalischer Traditionen. Das musikethnologische Institut ist Teil der Stiftung Universität Hildesheim in Niedersachsen, an dem seit 2011 der europaweit einzigartige Studiengang "musik.welt - Kulturelle Diversität in der musikalischen Bildung" durchgeführt wird.

Die Musikerinnen und Musiker begeisterten das Publikum durch eine mitreißende Verschmelzung von Musik und Instrumenten aus dem Iran, der Mongolei, Georgien, Indien und Europa. So präsentierte der aus Teheran stammende Musiker, Kioomars Mussayyebi auf der Santur, einer persischen Zither, traditionelle und eigene Kompositionen. Weitere Musiker waren die Schwestern Dr. Lalitha und Nandini Muthuswammy (Violinenduett karnatischer Musik) aus Südindien sowie die Formation „Omid and Friends". Dies sind Tinatin Tsereteli (Gesang), Omid Bahadori (Gitarre), Naranbaatar Purevtorj (Bass), Arne Dreske (Klavier) und Eike Ernst (Percussion).

Nach dem Konzert gab es die Gelegenheiten, mit den Musikerinnen und Musikern ins Gespräch zu kommen und mehr über deren unterschiedliche Instrumente zu erfahren. Eröffnet wurde das Konzert durch Frau Morena Piro vom Center for World Music und den Musikethnologen Prof. Dr. Raimund Vogels. Der gelungene Abend klang mit einer gemeinsamen Musiksezession aller beteiligter Musikerinnen und Musiker aus. Das Konzert wurde aus Mitteln des Bundes und des Landes Niedersachsen unterstützt.

Zum Center for World Music:

www.center-for-world-music.de

Zum Festival im Château La Hulpe:

http://www.chateaudelahulpe.be/domaine/fr/presentation_evenements/ARTS'ifices+2017


 
Grünkohlessen 2017
07.02.2017
Niedersächsisches Grünkohlessen der Landesvertretung in Brüssel
Zum 20. Mal fand am 07.02. das niedersächsische Grünkohlessen in der „Hauptstadt Europas" statt. Ministerpräsident Stephan Weil begrüßte in Brüssel ca. 300 hochrangige Gäste aus Politik, Wirtschaft und Medien. Botschafter Reinhard Silberberg hielt die „Grünkohl-Festansprache". Als Kooperationspartner konnten sich in diesem Jahr der Landkreis Lüneburg und die Hansestadt Lüneburg dem Brüsseler Publikum präsentieren. Staatssekretärin für Europa und Regionale Landesentwicklung, Birgit Honé, stand den Gästen für informative Gespräche zur Verfügung. Dietmar Wischmeyer, alias „Günther der Treckerfahrer", ist seit 25 Jahren regelmäßiger Begleiter der Veranstaltungen der Landesvertretung. Er rundete die Veranstaltung mit seiner kabarettistischen Einlage amüsant ab.
Sts'in Hone, Ministerpräsident Weil und Kommissionspräsident Juncker  
Artikel-Informationen

07.11.2018

Ansprechpartner/in:
Herr Rafael Schubert

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