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Veranstaltungen und Besuchergruppen

Aufgrund der Beeinträchtigungen durch das Corona-Virus, finden bis auf Weiteres keine Präsenz-Veranstaltungen statt.

Mit Veranstaltungen präsentiert die Landesvertretung das Land als innovativen Wirtschaftsstandort sowie als attraktive Wissenschafts-, Kultur- und Tourismusregion auf europäischer Bühne. Die Landesvertretung bietet mit Round-Table-Gesprächen und Podiumsdiskussionen ein häufig genutztes Diskussionsforum für wichtige europapolitische Themen.

Die Landesvertretung empfängt in großem Umfang Besuchergruppen aus allen politischen und gesellschaftlichen Bereichen Niedersachsens, die sich über die europapolitischen Aktivitäten in Brüssel informieren oder Gespräche mit Abgeordneten des Europäischen Parlamentes, mit Dienststellen der Institutionen, mit Interessenvertretungen oder Nichtregierungsorganisationen in Brüssel führen wollen.

Damit trägt die Landesvertretung zu einem besserem Verständnis der Europäischen Union bei den Bürgerinnen und Bürgern des Landes sowie in umgekehrter Richtung zur Wahrnehmung niedersächsischer Akteure und Anliegen in Brüssel bei.

  Bildrechte: Vertretung des Landes Niedersachsen bei der EU
Silke Wettach (WirtschaftsWoche), Staatssekretär Stefan Muhle, Svenja Hahn (MdEP), Dr. Urban Keussen (EWE AG), Folker Natelberg (Natelberg Gebäudetechnik GmbH), Werner Stengg (Europische Kommission)

Online Diskussion zu gemeinsamen europäischen Datenraum

Unter der Überschrift „Datenstrategien im gemeinsamen Europäischen Datenraum“ diskutierten am 12.11.2020. Expertinnen und Experten auf Einladung des niedersächsischen Staatssekretärs für Digitalisierung, Stefan Muhle sowie dem Technik-Vorstand der EWE AG, Dr. Urban Keussen, bei einer Online-Veranstaltung der niedersächsischen Landesvertretung in Brüssel. Bei der Veranstaltung, die virtuell von rund 160 Fachleuten aus ganz Europa besucht wurde, debattierten neben Herrn Staatssekretär Muhle und Herrn Dr. Keussen Herr Werner Stengg, Experte im Kabinett von Kommissarin Vestager, Frau Svenja Hahn, Mitglied des Europäischen Parlaments sowie Herr Folker Natelberg, geschäftsführender Gesellschafter der der Natelberg Gebäudetechnik GmbH aus dem ostfriesischen Rhauderfehn. Moderiert wurde die Fachdiskussion von Silke Wettach, Brüssel-Korrespondentin der Wirtschaftswoche.

In seinem Eröffnungsstatement sagte Staatssekretär Muhle: „Wer Zukunftstechnologien der Künstlichen Intelligenz programmieren und einsetzen will, braucht Zugriff auf Daten. Einige Unternehmen ,produzieren‘ zwar umfänglich digitale Daten, weil sie digitale Technik in ihren Arbeits- und Produktionsprozessen einsetzen, sie nutzen sie aber selbst nicht. Das kann zwei Gründe haben. Entweder, in den Unternehmen sind die Kenntnisse über mögliche datengetriebene Innovationen oder neue Geschäftsmodelle nicht vorhanden. Hier sind wir sehr aktiv dabei, verschiedene Unterstützungsangebote bereitzustellen. Oder aber, die Unternehmen haben gar keinen Zugriff auf die von ihnen selbst ,produzierten‘ Daten, weil es sich um Maschinen von Herstellern handelt, die proprietäre Ansätze verfolgen und die Daten als Hersteller selbst auswerten.“ Er lobte den europäischen Ansatz, der Marktteilnehmer miteinander verbinden kann, die sonst möglicherweise nicht zueinandergekommen wären.

Herr Stengg erläuterte, wie die Kommission Rahmenbedingungen für Infrastrukturen schaffen will, damit Daten einer Nutzung zugeführt werden können. Mit dem sogenannten „Data Governance Act“, der in Kürze vorgelegt wird, will sie Infrastrukturen begünstigen, die das vertrauensvolles Datenteilen erst ermöglichen. Dies könne da, wo es notwendig erscheint, ggf. durch weitere Regulierungen erweitert werden. Im sensiblen Bereich der Gesundheitsdaten sind möglichweise weitere Regeln erforderlich, die klären, welche Daten unter welchen Bedingungen mit wem geteilt werden können. Herr Dr. Keussen stimmte zu, dass es ein Grund-Regelgerüst von hoheitlicher Seite geben müsse, wie mit Daten umzugehen ist, wies aber gleichzeitig darauf hin, dass es auch gewisser Freiheitsgrade bedarf, damit Kunden entscheiden können, wie mit ihren Daten umgegangen wird. Außerdem merkte er an, dass ein Rechts- und Regulierungsrahmen zulassen muss, dass weiterhin neue digitale Geschäftsmodelle entwickelt werden können. Frau Hahn wies darauf hin, dass es für einen vollfunktionierenden Datenbinnemarkt noch zu viele Barrieren, zu wenig Austausch, Marktdominanz von Einzelnen und zu viele geschlossene Systeme gäbe, die es einzelnen Teilnehmern erschweren, das Potenzial von datengetriebenen Geschäftsmodellen voll auszuschöpfen. Eindrucksvoll konnte dies Herr Natelberg aus der Praxis illustrieren, der mit seinem Konzept der „ganzheitlichen energetische Gebäudetechnik“ (GET) allein bei einem Einfamilienhaus 30-50 Komponenten von verschiedenen Industriepartnern „smart“ zusammenführen muss.
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Online-Diskussion zu Populismus und Fake News

Unter der Überschrift „Achtung Fake! Strategien gegen Populismen in Europa“ diskutierten am 7. September 2020 Expertinnen und Experten auf Einladung der niedersächsischen Europaministerin Birgit Honé in bei einer Online-Veranstaltung der niedersächsischen Landesvertretung. Bei der Online-Veranstaltung, die virtuell von rund 150 Fachleuten aus ganz Europa und den USA besucht wurde, diskutierten Frau Prof. Dr. Monika Oberle, Professorin für Politikwissenschaft/Didaktik der Politik an der Universität Göttingen, Brikena Xhomaqi (Brüssel), Direktorin der Europäischen Plattform für „Lebenslanges Lernen“ sowie Dr. Florian Hartleb (Tallinn), Berater zur Digitalisierung in Deutschland, Dozent und Buchautor. Moderiert wurde die Fachdiskussion von Holger Beckmann, Hörfunkkorrespondent im ARD-Studio Brüssel. Mit dieser Veranstaltung hat Niedersachsen seine Expertenrunden fortgesetzt, mit denen das derzeitige Auseinanderdriften der Europäischen Union, das Erstarken von antieuropäischen Strömungen, der Rückfall in nationalistisches Denken und wachsende Abgrenzung oder auch Ausgrenzung Andersdenkender, Fremder und von Minderheiten thematisieren wird. In ihrem Eröffnungsstatement sagte Ministerin Honé: „Ich bin mir sicher, dass der aktuelle Zulauf zu populistischen Tendenzen in Europa kein Naturgesetz ist. Gemeinsam können wir diesen Entwicklungen Einhalt gebieten. Ziel sollte ein aktives Mitgestalten der Demokratie in Europa sein. Zusätzlich ist es erforderlich, das Bewusstsein eines jeden einzelnen für das Konzept gefälschter Nachrichten zu schärfen und geeignete Instrumente zum kritischen Umgang mit Nachrichten und Informationen allgemein bereitzustellen.“ In der Diskussion wies außerdem Frau Prof. Oberle auf die wichtige Rolle der Bildung in diesem Kontext hin: „Wer mehr über Politik weiß, der hat auch mehr Vertrauen“. Frau Xhomaqi ergänzte: „Wir müssen die derzeitige Krise als Gelegenheit nutzen, um ein neues Europa aufzubauen. Eine europäische Antwort ist vonnöten.“

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Informationsreise des Länderarbeitskreises Telekommunikation, Informationswirtschaft und Post

Am 10./11. März 2020 tagte der Länderarbeitskreis Telekommunikation, Informationswirtschaft und Post (LAK TIP) in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der EU. Im Fokus standen dabei Gespräche mit Vertretern der EU-Kommission (Generaldirektion Kommunikationsnetze, Inhalte und Technologien) zu Themen wie Breitbandpolitik, Mobilfunkfrequenzpolitik und Umsetzung des Telekommunikationskodex.

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Stefan Dohler (EWE), Minister Olaf Lies, Siegfried Knecht (Aireg), Bartlomiej Gurba (GD ENER) und Axel Volkery (GD MOVE)

Umweltminister Lies wirbt in Brüssel für Wasserstoff

„Die Technologie ist da, wir müssen endlich raus aus dem Labor“ sagte Niedersachsens Umwelt- und Energieminister Olaf Lies anlässlich einer gemeinsamen Veranstaltung mit dem norddeutschen Energieversorger EWE über die Potenziale der Sektorenkopplung für die Dekarbonisierung der Wirtschaft und den Klimaschutz mittels Wasserstoff und E-Fuels. Der Einladung zur Diskussion mit dem Vorstandvorsitzenden der EWE AG, Stefan Dohler, dem Vorsitzenden von Aireg e.V., Siegfried Knecht, sowie Bartlomiej Gurba (GD Energie) und Axel Volkery (GD Verkehr) von der Europäischen Kommission waren am 20. Februar 2020 rund 100 Gäste aus Politik und Wirtschaft in die Landesvertretung Niedersachsens in Brüssel gefolgt. Vorträge und Debatte drehten sich um das „Henne oder Ei“ – Dilemma: ohne relevante Abnehmer keine Wirtschaftlichkeit für „grüne Gase“ und alternative Treibstoffe bzw. umgekehrt. Deshalb gelte es jetzt zu beginnen, Projekte zu realisieren und schnell einen Markt für Wasserstoff aufzubauen, betonte Lies. Er sehe für die Entwicklung drei Bausteine: eine Quote für Wasserstoff bzw. E-Fuels (bspw. für die Beimengung in Kerosin), Anreize und Förderung für Innovationen (bspw. durch Förderprogramme der EU und entsprechende Anpassung der Beihilferegeln) sowie das Absenken von Steuern (hier insbesondere der Stromsteuer) und Abgaben (hier explizit der EEG-Umlage in Deutschland). Voraussetzung für den Ausbau der Wasserstoffwirtschaft sei allerdings der konsequente Ausbau der Erneuerbaren Energien aus Wind und Sonne.

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Ministerpräsident Stephan Weil im Gespräch mit Ursula von der Leyen, Präsidentin der Europäischen Kommission

Politische Gespräche und Niedersächsisches Grünkohlessen in Brüssel

Am Dienstag, 18. Februar 2020, reisten Ministerpräsident Stephan Weil und Europaministerin Birgit Honé für politische Gespräche mit Kommissionsmitgliedern nach Brüssel. Es fanden Gespräche mit Nicolas Schmit, dem Kommissar für Beschäftigung und soziale Rechte, mit Thierry Breton, dem Kommissar für Binnenmarkt und Industrie, sowie mit Michel Barnier, dem Leiter der Task Force for Relations with the United Kingdom, statt. Auch empfing Dr. Ursula von der Leyen, die Präsidentin der Europäischen Kommission, den Ministerpräsidenten und die Europaministerin zu einem Gespräch im Berlaymont. Schwerpunkt dieses Gespräches waren die mit dem European Green Deal verbundenen Chancen und Herausforderungen für Niedersachsen. Stephan Weil sprach bei der Kommissionspräsidentin auch die Probleme der niedersächsischen Landwirtschaft an.

Am Abend des 18. Februars fand das traditionelle Niedersächsische Grünkohlessen in der Vertretung des Landes Niedersachsen bei der Europäischen Union statt. An diesem Ereignis, welches sich in Brüssel großer Beliebtheit erfreut, nahmen ca. 300 hochrangige Gäste aus der Europäischen Kommission, dem Europäischen Parlament, dem Diplomatischen Corps sowie der in Brüssel tätigen Medien, Verbände und Vertretungen anderer Regionen teil.

Ehrengast und Festredner war in diesem Jahr Dr. Johannes Hahn, der Kommissar für Haushalt und Verwaltung. Mit Dr. Hahn tauschte sich der Ministerpräsident am Rande der Abendveranstaltung über die Herausforderungen eines nach Ausscheiden der Briten zukünftig kleineren EU-Haushalts aus.

Die diesjährige Partnerregion war der Landkreis Emsland, welcher mit einer starken emsländischen Delegation anreiste. Der Landrat des Landkreises Emsland, Marc-André Burgdorf, hob in seiner Ansprache die Vorzüge der Region hervor. Neben der wachsenden Wirtschaftskraft der Region, wies Landrat Burgdorf auf die traditionsbewussten Brennereien aus Haselünne im Emsland hin, von dessen Produkten er Kostproben zum Ausschank und als Gastgeschenke mitbrachte.

Abgerundet wurde das Abendprogramm durch den Auftritt von Diemtar Wischmeyer in seiner Rolle als „Günther der Treckerfahrer“.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
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(v. l.) Herr Wiarda, Herr Freericks, StS’in Johannsen, Prof. Wilke, Prof. Heinzel, Herr Reiter, Herr Möller-Walsdorf

Lost in Space? Astronaut und Gravitationswellen-Forscher zu Gast in der Landesvertretung

Es war eine wissenschaftliche Sensation, als es im September 2015 erstmals einem internationalen Forscherteam gelang, die bereits 1915 von Albert Einstein vorausgesagten Gravitationswellen direkt nachzuweisen. Mitgewirkt an dieser Entdeckung, die 2017 mit dem Nobelpreis ausgezeichnet wurde, haben Quantenphysikerinnen und -physiker vom Albert-Einstein-Institut/Max-Planck-Institut für Gravitationsphysik in Hannover.

Am 27.01.2020 fand in der Landesvertretung in Brüssel unter dem Titel „Lost in space? Was Gravitationswellen mit Raumfahrt und Klimawandel verbindet“ eine Paneldiskussion in der Veranstaltungsreihe „Forschung made in Niedersachsen“ zu dieser Thematik statt. Vorgestellt und diskutiert wurde die Zukunft der Gravitationswellenastronomie und ihr Nutzen zur Lösung der großen gesellschaftlicher Fragen heute. Gravitationswellen sind ein Fenster in die Geschichte des Universums und zugleich ein neuer Blick auf das Universum. Künftig wollen die Forscher mit dem Satellitennetzwerk LISA, einem Forschungskonsortium aus ganz Europa, bis tief in die Kinderstube des Universums zurückblicken. Ziel sei es, eines Tages dem Urknall zu lauschen und noch viel mehr über das Weltall zu erfahren. Es gibt neben dieser Grundlagenforschung aber auch ganz praktischere Anwendungen, wie die Vermessung des Erdschwerefelds im Rahmen der GRACE Follow-on Mission, einer Kooperation zwischen der NASA und Deutschland, die Informationen zu Veränderungen von großen Eis- und Wassermassen auf der ganzen Erde liefert. Diese Forschungsdaten sind von unschätzbarem Wert für die Klimaforschung.

Aus Hannover waren Prof. Gerhard Heinzel sowie apl. Prof. Dr. Benno Willke vom Albert-Einstein-Institut angereist. Ein weiterer Gast auf dem Panel war Thomas Reiter. Reiter war von 1992 bis 2007 ESA-Astronaut und der achte Deutsche im All. In der russischen Raumstation Mir absolvierte er 1995/96 den ersten ESA-Langzeitflug überhaupt. Dabei unternahm er als erster Deutscher einen Weltraumausstieg. Auch auf der ISS war er 2006 der erste europäische Langzeitflieger. Er ist nach seinen beiden Halbjahresflügen mit 350 All-Tagen einer der erfahrensten europäischen Astronauten mit zwei Langzeitmissionen. Heute ist Thomas Reiter ESA-Koordinator internationale Agenturen und Berater des Generaldirektors. Moderiert wurde die sehr gut besuchte Veranstaltung in Brüssel vom Wissenschaftsjournalisten Dr. Jan-Martin Wiarda aus Berlin.

Zu Beginn der Veranstaltung führte Frau Dr. Sabine Johannsen, Staatssekretärin im Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur in das Thema der Veranstaltung ein und skizzierte zum einen die wichtige Aufgabe von Wissenschaftskommunikation als Verbindung zwischen Forschung und Gesellschaft, zum anderen die Bedeutung Europas für Forschung und Innovation. In seiner Begrüßungsrede betonte Michael Freericks, der Leiter der Landesvertretung, dass aus seiner Sicht „jeder in Forschung und Bildung investierte Euro eine gute Investition in die gemeinsame Zukunft in Europa“ sei.
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(v.l.) Ministerin Dr. Carola Reimann, Tanja Bergrath, Dorothee Arns, Prof. Dr. Catherine Achin, Katharina Steinwendtner

Paneldiskussion „EU-Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter: Mehr Frauen in Parlamenten und Führungspositionen!“

Am 23.01.2020 diskutierten auf Einladung der Niedersächsischen Ministerin für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Dr. Carola Reimann, mehrere Expertinnen und das eingeladene Fachpublikum bei der gut besuchten Veranstaltung in Brüssel unter dem Titel „EU-Strategie zur Gleichstellung der Geschlechter: Mehr Frauen in Parlamenten und Führungspositionen!“. Nach einer Begrüßung und engagierten Einführungsrede durch Frau Ministerin Reimann stellte die stellvertretende Kabinettschefin der neuen Gleichstellungskommissarin Helena Dalli, Eva Gerhards, in einem Impulsreferat die Grundzüge der für Ende Februar/Anfang März angekündigten neuen EU-Gleichstellungsstrategie vor. Im Anschluss daran eröffneten die Panelteilnehmerinnen Prof. Dr. Catherine Achin, Professorin an der Université Dauphin in Paris und u.a. Expertin für die Parité-Gesetzgebung in Frankreich und Europa, Dorothee, Arns, die Generaldirektorin des Europäischen Verbandes für den Chemiehandel (FECC) und Katharina Steinwendtner, die Pressesprecherin der österreichischen S&D-Fraktion im Europäischen Parlament, mit ihren Eingangsstatements die Diskussion.
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Fotograf: Julia Helber

EU-Strategietag der HRK für Hochschulleitungen in Brüssel

Der 16. EU-Strategietag für Hochschulleitungen der deutschen Hochschulrektorenkonferenz fand in diesem Jahr am 20. und 21. Januar 2020 in der niedersächsischen Landesvertretung statt. Die Veranstaltung beschäftigte sich aus unterschiedlichen thematischen Blickwinkeln mit der Frage, wie Hochschulen die Forderung nach Forschungs- und Bildungsexzellenz mit dem Anspruch auf Sicherung gleichwertiger Lebensverhältnisse verbinden können. Hintergrund ist der aus der Politik verstärkt zu vernehmende Wunsch nach mehr ausgleichender Strukturpolitik auf nationaler (z. B. Kohleausstieg) und europäischer Ebene (z. B. Kohäsionspolitik), der auch an die Hochschulen herangetragen wird. Die Diskussionen des EU-Strategietags nahmen die Verknüpfung von Fördermaßnahmen für Hochschulen aus Forschungs- und Bildungsprogrammen einerseits und EU-Strukturfonds anderseits sowie die Herausforderungen der Kombination entsprechender Förderprogramme der EU, des Bundes und der Länder in den Blick.

Ministerin Birgit Honé  

Ministerin Birgit Honé

Anfragen richten Sie bitte an

Lisa Von der Heyden
Tel: +32 2 235 08 29

Kerstin Hagemann
Tel: +32 2 235 08 19

Catherine Béhague
Tel: +32 2 235 08 13

Mail: veranstaltungen@lv.niedersachsen.eu

Artikel-Informationen

erstellt am:
11.02.2010
zuletzt aktualisiert am:
24.11.2020

Ansprechpartner/in:
Frau Kim Vermeersch

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