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Dienstposten bzw. Arbeitsplatz Leitung (m/w/d) der Fachgruppe Integrationsamt (IN)

Hannover, 23.08.2019
MS
Referat Z/1
Z/1 - 03041 (LS - IN)

Stellenausschreibung

Im Niedersächsischen Landesamt für Soziales, Jugend und Familie (LS) ist zum nächstmöglichen Zeitpunkt in der Hauptstelle Hildesheim der Dienstposten bzw. Arbeitsplatz der

Leitung (m/w/d) der Fachgruppe Integrationsamt (IN)

zu besetzen. Der Dienstposten ist nach BesGr. A 16 NBesG bewertet. Bei Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmern erfolgt die Eingruppierung – vorbehaltlich der Zustimmung des Finanzministeriums – außertariflich nach der vorgenannten Besoldungsgruppe.

Das Aufgabengebiet umfasst die Fach- und Führungsverantwortung für die Fachgruppe IN mit 58 Beschäftigten. Dabei handelt es sich überwiegend um Verwaltungspersonal. In der Technischen Beratung sind Ingenieurinnen und Ingenieure beschäftigt.
Zu diesem Leitungs- und Verantwortungsbereich gehören insbesondere die

  • Weiterentwicklung und Optimierung der Ziele und Instrumente der Inklusion

  • Erhebung und Verwendung der Ausgleichsabgabe, Projektförderung § 30 Abs. 1 Nr. 4-6 Schwerbehinderten-Ausgleichsabgabeverordnung (SchwbAV), Förderung von Inklusionsbetrieben, Statistik

  • Prävention, Kündigungsschutz, begleitende Hilfe im Arbeitsleben, Integrationsfachdienste, Haushalt, Gerichtsverfahren / Widerspruchsausschuss, Beratender Ausschuss, Technischer Beratungsdienst, Schulung / Öffentlichkeitsarbeit, nach dem dritten Teil des SGB IX,

  • Teilnahme an Arbeitsausschüssen der Bundesarbeitsgemeinschaft der Integrationsämter und Hauptfürsorgestellen (BIH)
Die Ausschreibung richtet sich an Beamtinnen und Beamte, die die Befähigung für das 2. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2, Fachrichtung Allgemeine Dienste durch

  • ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master oder gleichwertiger Abschluss) mit überwiegend verwaltungswissenschaftlichen Inhalten erworben haben,

  • die Befähigung zum Richteramt besitzen oder

  • die Laufbahnbefähigung für das 1. Einstiegsamt der Laufbahngruppe 2, Fachrichtung Allgemeine Dienste besitzen und eine darauf basierende Qualifizierung nach § 12 Abs. 2 Nr. 3 NLVO erfolgreich abgeschlossen haben.
Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer müssen ein für die Aufgabenwahrnehmung geeignetes abgeschlossenes verwaltungswissenschaftliches Hochschulstudium (Master oder vergleichbar) oder ein mit dem zweiten Staatsexamen abgeschlossenes Studium der Rechtswissenschaften vorweisen können.

Die dienstrechtlichen Befugnisse für diese Position werden vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung (MS) wahrgenommen.

Bewerbungsberechtigt sind ausschließlich Beamtinnen und Beamte oder Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die bereits mehrjährig auf einem mind. nach BesGr. A 15 bewerteten Dienstposten bzw. einem entsprechend bewerteten Arbeitsplatz tätig sind und bereits Führungsaufgaben wahrgenommen haben.
Ein partizipativer und motivierender Führungsstil wird vorausgesetzt.

Wünschenswert sind neben einem ausgeprägten Interesse an der Weiterentwicklung der Inklusion und Teilhabe behinderter Menschen am Arbeitsleben und entsprechenden sozialrechtlichen Fachkenntnissen

  • Erfahrungen in der aktiven Gestaltung von Organisationsstrukturen, Arbeitsabläufen und Steuerungsinstrumenten

  • ausgeprägte gestalterische, konzeptionelle, innovative und organisatorische Fähigkeiten

  • Erfahrungen in der Projektarbeit, insbesondere in der Projektleitung

  • Verhandlungsgeschick und Überzeugungskraft

  • heterogene Kompetenzen (Gender, Inklusion, interkulturelle Öffnung)
Eine Europaqualifizierung entsprechend der Vereinbarung gemäß § 81 NPersVG zur Steigerung der Europakompetenz und internationaler Erfahrungen in der niedersächsischen Landesverwaltung (Bek. D. MI v. 27.09.2011 – 12.36-03082-030 3, Nds. MBl. Nr. 35/2011) ist erforderlich. Die zeitnahe Nachholung dieser Kompetenz ist möglich.

Der Dienstposten / Arbeitsplatz ist bedingt teilzeitgeeignet. Eine flexible Ausrichtung an den dienstlichen Belangen wird vorausgesetzt.

Der Gleichstellung von schwerbehinderten und nicht schwerbehinderten Menschen sieht sich das MS in besonderer Weise verpflichtet und begrüßt deshalb Bewerbungen schwerbehinderter Menschen. Bei gleicher Eignung, Befähigung und fachlicher Leistung werden Bewerbungen schwerbehinderter Personen nach Maßgabe der einschlägigen Vorschriften bevorzugt berücksichtigt. Eine Schwerbehinderung oder Gleichstellung sollte zur Wahrung Ihrer Interessen bereits im Bewerbungsschreiben angegeben werden.

Das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung strebt in allen Bereichen und Positionen an, Unterrepräsentanzen im Sinne des Niedersächsischen Gleichberechtigungsgesetzes (NGG) abzubauen. Bewerbungen von Frauen sind daher besonders erwünscht.

Die Bewerbungen von Menschen aller Nationalitäten sind willkommen.

Bewerbungen richten Sie bitte bis zum 12.09.2019 an das Niedersächsische Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung, Referat Z/1, Hannah-Arendt-Platz 2, 30159 Hannover, oder per E-Mail an Kay.Richter@ms.niedersachsen.de. Bitte geben Sie bereits bei der Bewerbung Ihr aktuelle Statusamt bzw. Ihre Eingruppierung an und fügen eine schriftliche Einverständniserklärung zur Einsichtnahme in die Personalakte bei. Für Rückfragen in fachlicher Hinsicht steht Ihnen der Präsident des LS Herr Armborst (Tel.: 05121/304-250), für Rückfragen zum Verfahren Herr Richter aus dem Personalreferat des Ministeriums (Tel.: 0511/120-4021) zur Verfügung.


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