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Gute Nachrichten für Niedersachsen und Groningen: Wunderline bekommt 12,7 Millionen Euro aus Brüssel

Die Europäische Union stellt 12,7 Millionen Euro für die Eisenbahnverbindung zwischen Bremen und dem niederländischen Groningen, die so genannte Wunderline, zur Verfügung. Das Geld stammt aus dem Förderprogramm „Connecting Europe Facility Transport“.

„Der gemeinsame Antrag des Landes Niedersachsen und der Provinz Groningen für eine EU-Förderung der Wunderline war ein voller Erfolg“, sagt Niedersachsens Wirtschafts- und Verkehrsminister Dr. Bernd Althusmann. „Gerade mit Blick darauf, dass sich auch viele andere europäische Projekte für diese Förderung beworben haben, ist das eine herausragende Nachricht für die Region und unsere grenzüberschreitende Zusammenarbeit. Der Antrag zeigt, was wir gemeinsam erreichen können.“

"Ich freue mich, dass wir zu den Projekten gehören, die eine Förderung erhalten werden und ich bin stolz darauf, dass es gleich die höchste Förderung von allen Bewerbern ist. Dies zeigt, welche Bedeutung die Wunderline für Europa hat", sagt die Regionalministerin der Provinz Groningen Fleur Gräper-van Koolwijk.

Am 7. Februar 2019 haben Niedersachsen und Groningen die Kooperationsvereinbarung zur Realisierung der Wunderline unterzeichnet. In diesem Rahmen haben sie sich darauf verständigt, gemeinsam europäische Mittel zur Realisierung des Schienenprojekts zu beantragen. Ein entsprechender Antrag auf finanzielle Unterstützung für die erste Realisierungsstufe wurde im April 2019 gestellt.

Der Zuschuss der EU von 12,7 Millionen Euro garantiert jetzt einen zügigen Start bei der Umsetzung der Wunderline und ist ein wichtiger Baustein für die Gesamtfinanzierung. Mit der ersten Realisierungsstufe, die nun gefördert wird, kann die Fahrzeit zwischen Groningen und Bremen auf etwa zwei Stunden und 30 Minuten reduziert werden. Die Maßnahmen sollen auf beiden Seiten der Grenze parallel zur Wiederherstellung der Friesenbrücke bis Ende 2024 durchgeführt werden.

Mit der zweiten Realisierungsstufe des Wunderline-Projektes bis Ende 2030 kann dann alle zwei Stunden ein Schnellzug zwischen Groningen und Leer verkehren. Dann ergibt sich eine weitere Verkürzung der Reisezeit um 15 Minuten auf etwa zwei Stunden und zehn Minuten.


Artikel-Informationen

09.10.2019

Ansprechpartner/in:
Pressesprecher Dr. Eike Frenzel, Pressesprecherin Annette Schütz

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