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FAQ Corona-Virus

Fragen und Antworten für Wissenschaft, Kultur und Weiterbildung


zuletzt aktualisiert am 22.10.2020

Die Ausbreitung des Coronavirus bringt in allen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens spürbare Veränderungen mit sich. Zur Eindämmung der Pandemie und zum Schutz der Bürgerinnen und Bürger hat Niedersachsen weitreichende Maßnahmen ergriffen, die auch den Hochschulbetrieb, die Forschung und das kulturelle Leben betreffen. Nachfolgend beantworten wir Fragen zum Lehrbetrieb an den Hochschulen, zu Forschung und Forschungsförderung sowie zu Kultur und Weiterbildung.

ALLGEMEINE INFORMATIONEN ZUM CORONA-VIRUS


Wo sind Informationen zur aktuellen Entwicklung in Niedersachsen zu finden?

Tagesaktuelle Informationen zum Infektionsgeschehen in Niedersachsen finden Sie auf den Internetseiten der Niedersächsischen Landesregierung.

> www.niedersachsen.de/Coronavirus
> Vorschriften der Niedersächsischen Landesregierung


Kann ich mich auch telefonisch informieren?

Die Niedersächsische Landesregierung hat unter 0511-120-6000 eine Info-Hotline eingerichtet. Sie ist von Montag bis Freitag zwischen 8 und 18 Uhr zu erreichen sowie am Samstag von 10 bis 15 Uhr.

Darüber hinaus bieten die AOK und das Land Niedersachsen gemeinsam mit dem Landesgesundheitsamt eine telefonische Servicenummer zu Themen des Gesundheitsschutzes an. Unter der Telefonnummer 0511-4505-555 beantworten Expertinnen und Experten in der Zeit von Montag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr Fragen zum Corona-Virus.

HOCHSCHULEN UND STUDIERENDE


Wie funktioniert der Lehrbetrieb im Wintersemester?

Das Wintersemester startet als sogenanntes Hybridsemester, in dem Präsenzveranstaltungen je nach Entwicklung des Infektionsgeschehens wieder möglich sein werden, in dem die Online-Lehre jedoch weiterhin eine wichtige Rolle spielt. Dabei sind die Regeln der Niedersächsischen Corona-Verordnung (zur aktuellen Fassung gelangen Sie hier) sowie die Regeln der jeweiligen Hochschule zu beachten.


Gilt das auch für die Hochschulen in privater Trägerschaft?

Wir haben alle Empfehlungen zum Umgang mit der Corona-Pandemie auch den Hochschulen in privater Trägerschaft zur Verfügung gestellt. Für weitere Informationen ist eine Nachfrage bei der jeweiligen Hochschule sinnvoll.


Welche Folgen ergeben sich im Falle einer Verschiebung des Vorlesungsbeginns für den Bezug von BAföG?

Das für das BAföG zuständige Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) hatte bereits im März 2020 entschieden, dass nach dem BAföG geförderte Studierende grundsätzlich keine finanziellen Nachteile erleiden sollen. So wirken sich insbesondere die Schließung von Hochschulen bzw. Verlängerungen vorlesungsfreier Zeiten aufgrund der Pandemie derzeit nicht auf die Förderung aus. Bei verschobenem Vorlesungsbeginn im Wintersemester kann auch für Studienanfängerinnen und Studienanfänger die BAföG-Förderung bereits ab Beginn des Semesters geleistet werden, zu dem die Immatrikulation erfolgt ist, um eine Förderung ab Studienbeginn zu ermöglichen. Sofern ein Online-Lehrangebot zur Verfügung gestellt wird, um den Ausbildungsbetrieb auf diese Weise aufrecht zu erhalten, sind die geförderten Studierenden verpflichtet, an diesem Angebot teilzunehmen, um weiter BAföG-Leistungen beziehen zu können.

> Pressemitteilung des BMBF vom 13. März 2020


Werden die Vorlesungszeiten verlängert oder verkürzt?

Die Vorlesungszeiten werden im Wesentlichen denen eines Wintersemesters in Präsenzform entsprechen. Wir haben die Hochschulen gebeten, dem gesundheitlichen Schutz hohe Priorität einzuräumen und flexible Lösungen zu finden.


Wie wird mit Prüfungen und Praxislehrveranstaltungen umgegangen?

Neben Prüfungen werden im Wintersemester u.a. auch Praxisveranstaltungen möglich sein – allerdings in Abhängigkeit vom Pandemie-Geschehen und der niedersächsischen „Corona-Verordnung“ sowie den Regelungen der einzelnen Hochschulen. Ob Veranstaltungen in Präsenz durchgeführt werden können, wird von den Hochschulen insofern sorgsam und verantwortungsvoll zu prüfen sein. Wichtig ist, dass auch im Wintersemester möglichst keiner und keinem Studierenden ein Nachteil entsteht. Dabei sollen die Hochschulen darauf achten, dass die Studierbarkeit gewährleistet ist. Da das Prüfungswesen bezüglich Hochschulprüfungen im Selbstverwaltungsrecht der Hochschulen liegt, haben wir der Landeshochschulkonferenz empfohlen, geeignete Regelungen zu treffen, um die durch die Pandemie entstandenen Erschwernisse und Verzögerungen auszugleichen und es zu ermöglichen, dass erforderliche Prüfungsleistungen auch im Fall eines gesteigerten Infektionsgeschehens flexibel erbracht werden können. Ob und wie Hochschulprüfungen angesichts der dann im Herbst und Winter jeweils gegebenen Entwicklungen stattfinden, entscheidet die jeweilige Hochschule.


Sind die Bibliotheken geöffnet?

Auf Empfehlung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur haben die Bibliotheken der niedersächsischen Hochschulen den Verleihbetrieb grundsätzlich wieder aufgenommen. Teilweise sind auch die Lesesäle zugänglich und Bibliotheksarbeitsplätze wieder nutzbar. Dabei sind die Regeln der niedersächsischen „Corona-Verordnung“ sowie die Regeln der jeweiligen Hochschule zu beachten. Vor einem Besuch der Bibliothek Ihrer Wahl wird ein Blick auf deren Internetseite empfohlen, da die Öffnungszeiten und die bestehenden Leistungsangebote im Vergleich zu der Zeit vor Corona teilweise noch eingeschränkt sind. Zudem müssen Medien häufig elektronisch vorbestellt werden.


Sind die Mensen geöffnet?

Hinweise darauf, welche Mensen mit welchen Angeboten geöffnet sind, finden Sie auf den Internetseiten der jeweiligen Studentenwerke.


Können Bachelor- oder Masterarbeiten abgegeben werden?

Ja, das ist natürlich möglich. Auf welchem Wege Arbeiten abgegeben werden können, regeln die Hochschulen in eigener Zuständigkeit. Auskünfte erteilt das jeweilige Prüfungsamt.

Gibt es eine Verlängerung bei der Abgabe von Hausarbeiten oder anderen Abschlussarbeiten?

Die Regelung der Prüfungsangelegenheiten liegt bei den Hochschulen. Da die Prüfungsumstände sehr unterschiedlich sein können, bedarf es der Einschätzung der Prüfungsämter vor Ort, ob zum Beispiel eine Verlängerung der Fristen sinnvoll erscheint.


Ich studiere an einer niedersächsischen Hochschule und befinde mich gerade als ERASMUS-Studierender im Ausland. Was muss ich beachten?

Für Erasmus-Studierende hat die EU-Kommission mitgeteilt, dass bei Änderungen der Reisepläne (Rückkehr, Absage) die Kosten bis zur Höhe des vorher vereinbarten Gesamtstipendiums erstattet werden können. Der Deutsche Akademische Austauschdienst (DAAD) hat alle im Ausland befindlichen Erasmus-Geförderten aufgefordert, Kontakt mit ihrer Heimathochschule aufzunehmen.

> Informationen des DAAD
> Q&A der Europäischen Kommission zum ERASMUS-Programm (in englischer Sprache)

Welche Konsequenzen ergeben sich für den Forschungsbetrieb an Hochschulen?

Die Forschung an den Hochschulen ist stets weitergelaufen und wird dies, soweit irgend möglich, auch im Wintersemester tun. Dabei sind die Pandemie-Entwicklung und die Regeln der Niedersächsischen „Corona-Verordnung“ sowie die Regeln der jeweiligen Hochschule zu beachten.


Dürfen Personen, die aus dem Ausland zurückkehren, die Hochschule betreten?

Zu beachten sind die jeweils geltenden Quarantäne-Regelungen der Niedersächsischen Corona-Verordnung und die aktuellen Hinweise des Robert Koch-Instituts.
> Vorschriften der Niedersächsischen Landesregierung


Wie sollen sich Hochschulen und kulturelle Einrichtungen verhalten, wenn ein Verdachts- bzw. Kontaktfall vorliegt?

Es gelten die Regelungen der niedersächsischen „Corona-Verordnung“. Hat eine Einrichtung Kenntnis von Verdachts- bzw. Kontaktfällen, ist unverzüglich Kontakt mit dem zuständigen Staatlichen Gesundheitsamt aufzunehmen. Die Betroffenen sind darüber zu informieren. Das Gesundheitsamt bewertet das gegebene Gesundheitsrisiko und veranlasst die notwendigen und umzusetzenden Maßnahmen.


Ich studiere und habe meinen Nebenjob verloren – an wen kann ich mich wenden?

Die Bundesregierung hat ein Soforthilfeprogramm für Studierende auf den Weg gebracht, die sich in einer finanziellen Notlage befinden und keine Möglichkeiten der Unterstützung haben. Seit Mai 2020 können sie ein Darlehen in Höhe von 650 Euro im Monat unbürokratisch online bei der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) beantragen.
> Informationen der KfW zum Studienkredit des Bundes



FORSCHUNGSFÖRDERUNG

Die Abteilung für Forschung und Innovation des Niedersächsischen Ministeriums für Wissenschaft und Kultur verfolgt in der derzeitigen Covid-19-Lage lösungsorientierte und unkomplizierte Wege in der Projektabwicklung von Forschungsprojekten.

Das bedeutet, dass die Laufzeit von Projekten, die wegen der aktuellen Beschränkungen derzeit nicht durchgeführt werden können, auf Antrag per E-Mail verlängert werden.

Projekte, die noch nicht begonnen haben und deren Start sich aufgrund der Covid-19-Lage verzögert, sollen dies bei der Einstellung von Personal berücksichtigen, um unnötige Personalmehrkosten zu vermeiden. Der Projektstart von Projekten kann durch Änderungsbescheide unkompliziert verschoben werden. Verwendungsnachweise sowie Zwischennachweise und Sachberichte können auch in der Covid-19-Lage bspw. im Homeoffice gut erstellt, elektronisch abgestimmt und versandt werden. Fehlende Unterschriften können durch eine elektronische Bestätigung der Projektsprecherinnen bzw. Projektsprecher zunächst ersetzt werden. Die Unterschriften sollten bei Gelegenheit nachgeholt und die Verwendungsnachweise dann in Papierform nachgereicht werden.



BIBLIOTHEKEN


Sind die Bibliotheken geöffnet?

Auf Empfehlung des Ministeriums für Wissenschaft und Kultur haben die Bibliotheken der niedersächsischen Hochschulen den Verleihbetrieb grundsätzlich wieder aufgenommen. Teilweise sind auch die Lesesäle zugänglich und Bibliotheksarbeitsplätze wieder nutzbar. Dabei sind die Mindestabstandsvorschrift und die Anforderungen an die Hygiene zu beachten. Vor einem Besuch der Bibliothek Ihrer Wahl wird ein Blick auf deren Homepage empfohlen, da die Öffnungszeiten und die bestehenden Leistungsangebote im Vergleich zu der Zeit vor Corona überwiegend noch eingeschränkt sind, zudem müssen Medien häufig elektronisch vorbestellt werden.


Können die Bestände der niedersächsischen Landesbibliotheken online abgerufen werden?

Die niedersächsischen Landesbibliotheken verfügen über umfangreiche Onlineangebote, die in den vergangenen Monaten teilweise erheblich erweitert werden konnten. Die Herzog August Bibliothek Wolfenbüttel (HAB) bietet neuen Nutzerinnen und Nutzern aufgrund stark eingeschränkter Öffnungszeiten noch bis zum 30.09.2020 ein vereinfachtes Verfahren für die Zulassung zur Onlinenutzung an und verzichtet vorübergehend auf eine persönliche Anmeldung. Weitere Informationen finden sich auf den Homepages der Landesbibliotheken:

> Website der GWLB
> Website der HAB
> Website der LBO


Ist meine Stadtbücherei geöffnet? Kann ich auch online etwas ausleihen?

Grundsätzlich dürfen die öffentlichen Bibliotheken seit dem 20. April 2020 wieder öffnen. Bitte informieren Sie sich auf der Website Ihrer jeweiligen Stadt- oder Gemeindebibliothek, ob und unter welchen Rahmenbedingungen Ihre Bibliothek geöffnet ist. Unabhängig davon bieten zahlreiche Büchereien in Niedersachsen ein erweitertes Online-Angebot an, das Sie auch von Zuhause aus nutzen können.



KULTUR & WEITERBILDUNG


Welche kulturellen Einrichtungen sind wieder geöffnet?

Es sind grundsätzlich alle kulturellen Formen unter freiem Himmel und in geschlossenen Räumen möglich – zum Beispiel in Museen, Galerien, Gedenkstätten, Kulturzentren, Theatern und Opernhäusern.


Welcher Abstand ist einzuhalten?

Grundsätzlich gilt nach wie vor das Abstandsgebot: Zu jeder anderen Person, die weder zum eigenen noch zu einem weiteren Hausstand noch zu einer gemeinsamen Gruppe von nicht mehr als 10 Personen gehört, muss ein Abstand von mindestens 1,5 Metern eingehalten werden.

Insbesondere in Theatern, Kinos und Opernhäusern ist ein Abstand von mindestens einem Meter zu jeder anderen Person ausreichend, wenn die Besucherinnen und Besucher ihren Sitzplatz eingenommen haben und Interaktion und Kommunikation untereinander vermeiden. Ein reduzierter Abstand von einem Meter in geschlossenen Räumen ist allerdings nur dann möglich, wenn der Raum mit einer Lüftungsanlage mit Frischluftzufuhr ausgestattet ist.

Das Bundeswirtschaftsministerium gewährt im Rahmen eines Förderprogramms Zuschüsse für die Corona-gerechte Um- und Aufrüstung von Lüftungsanlagen. Gefördert werden stationäre raumlufttechnische (RLT) Anlagen in Gebäuden und Versammlungsstätten von Ländern und Kommunen sowie von Trägern, die überwiegend öffentlich finanziert werden und nicht wirtschaftlich tätig sind. Ab sofort können Zuschüsse beim Bundeswirtschaftsministerium beantragt werden. Die Richtlinie ist am 19. Oktober 2020 im Bundesanzeiger veröffentlich worden.

Weitere Informationen: https://www.bmwi.de/Redaktion/DE/Pressemitteilungen/2020/10/20201019-500-millionen-euro-fuer-raumlufttechnische-anlagen-in-oeffentlichen-gebaeuden-und-versammlungsstaetten-zur-eindaemmung-des-corona-virus.html

Das MWK gewährt Landesmittel zur Ko-Finanzierung dieses Programms. Die Zuwendungshöhe ergibt sich aus den Vorgaben des Bundes zum Eigenanteil. Die Förderkriterien zur Ko-Finanzierung des Landes sowie das entsprechende Antragsformular finden Sie auf unserer Internetseite unter folgendem Link: https://www.mwk.niedersachsen.de/startseite/aktuelles/ausschreibungen_programme_forderungen/kofinanzierung-von-bundesprogrammen-im-zusammenhang-mit-der-covid-19-pandemie-193550.html


Welche Anforderungen bestehen sonst bei kulturellen Veranstaltungen?

In geschlossen Räumen, die öffentlich oder im Rahmen eines Besuchs- oder Kundenverkehrs zugänglich sind, muss grundsätzlich eine Mund-Nasen-Bedeckung getragen werden. Das gilt nicht beim Besuch eines Museums, einer Ausstellung oder einer Galerie. Auch hier muss jedoch auf den notwendigen Sicherheitsabstand geachtet werden.

Solange die Besucherinnen und Besucher bei kulturellen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen sitzen besteht ebenfalls keine Pflicht für eine Mund-Nase-Bedeckung, wenn der vorgeschriebene Abstand eingehalten wird.

Bei einer kulturellen Veranstaltung sind die Einrichtungen zudem verpflichtet, ein entsprechendes Hygienekonzept umzusetzen. Damit eine möglicherweise dennoch entstehende Infektionskette nachvollzogen werden kann, sind Veranstalter dazu verpflichtet, Name, Anschrift und Telefonnummer sowie Erhebungsdatum und Erhebungsuhrzeit aller Besucherinnen und Besucher aufzunehmen.


Wieviele Personen dürfen an einer kulturellen Veranstaltung teilnehmen?

An kulturellen Veranstaltungen in geschlossenen Räumen dürfen maximal 500 Besucherinnen und Besucher teilnehmen. Die Besucherinnen und Besucher müssen während der Veranstaltung sitzen.
Überall dort, wo die Infektionszahlen auf 50 oder mehr Fälle pro 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner pro sieben Tagen ansteigen, wird die Zahl der zulässigen Veranstaltungsbesucherinnen und -besucher auf 100 Personen beschränkt. Ausnahmen sind dann zulässig, wenn die Veranstalterin oder der Veranstalter vor der Veranstaltung mit dem zuständigen Gesundheitsamt ein Hygienekonzept vereinbart hat, das hinreichende Sicherheit bietet.


Dürfen kulturelle Veranstaltungen auch mit zeitweise stehendem Publikum stattfinden?

Nein, solche Veranstaltungen sind aufgrund des Infektionsrisikos aktuell leider nicht möglich.


Welche Hilfen gibt es für Kulturschaffende, denen aufgrund der Absagen wirtschaftliche Einbußen entstehen?

Das MWK hat ein Hilfsprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine aufgelegt. Sie finden die entsprechenden Unterlagen der "Richtlinie über die Gewährung von Billigkeitsleistungen zur Unterstützung von durch die COVID-19-Pandemie in Liquiditätsengpässe geratene Einrichtungen im Kulturbereich (Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine)" auf unserer Website. Anträge können bis zum 31.10.2020, gestellt werden.

Anträge bis max. 8.000 Euro sind per Post beim jeweils zuständigen Träger der regionalen Kulturförderung (Landschaften, Landschaftsverbände, Stiftung Braunschweigischer Kulturbesitz, Region Hannover, Regionalverband Harz) zu stellen, der die Förderung nach den Voraussetzungen dieser Richtlinie in eigener Zuständigkeit durchführt. Anträge über 8.000 Euro sind per Post direkt beim Niedersächsischen Ministerium für Wissenschaft und Kultur zu stellen.

Details zur Richtlinie und zur Antragstellung finden Sie unter dem folgenden Link:
> Corona-Sonderprogramm für gemeinnützige Kultureinrichtungen und Kulturvereine
Dieses Hilfsprogramm ergänzt das von der Bundesregierung beschlossene Hilfspaket zur Bewältigung der Corona-Pandemie.

> Einzelheiten zum Bundespaket erfahren Sie auf den Seiten der Bundesregierung

Weitere Informationen können Sie darüber hinaus der Homepage des Wirtschaftsministeriums sowie beispielsweise der Website von Musikland Niedersachsen entnehmen. Die Informationen werden fortlaufend aktualisiert.

Für den Fall, dass Sie der Künstlersozialkasse angehören, finden Sie dort aktuelle Hinweise zu den Folgen der Corona-Pandemie. Wichtige Informationen zu arbeitsrechtlichen Fragen und Entwicklungen rund um den Themenbereich Kurzarbeit können Sie der Homepage des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales entnehmen.

> Website der Künstlersozialkasse
> Website des BMAS

Hinweis: Seit dem 01.06.2020 ist es nicht mehr möglich, Anträge für das Programm „Liquiditätssicherung für kleine Unternehmen“ des Niedersächsischen Wirtschaftsministeriums bei der NBank zu stellen. Das Programm ist ausgelaufen.


Was passiert mit meinen Förderanträgen und Projekten im Kulturbereich?

Bei den vom Land geförderten Projekten und Veranstaltungen, die wegen des Coronavirus abgesagt oder verschoben werden müssen, werden wir unsere rechtlichen Möglichkeiten im Sinne der Kulturschaffenden voll ausschöpfen. In vielen Fällen ist bereits viel Engagement und Geld in die nun ausfallenden oder verschobenen Aktivitäten geflossen. Pauschale Lösungen sind dabei bei der Vielzahl unterschiedlicher Förderungen nicht sinnvoll. Sie werden daher für den jeweiligen Einzelfall vorgenommen.


Wie unterstützt das Land Niedersachsen Soloselbstständige im Kulturbereich?

Das Land Niedersachsen unterstützt soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen mit einem Corona-Sonderprogramm. Kultureinrichtungen, die Soloselbstständige für künstlerische Veranstaltungen oder im Bereich der Kulturellen Bildung engagieren, können eine Förderung beantragen. Darüber hinaus werden innovative künstlerische Projekte gefördert, die sich mit aktuellen gesellschaftlichen Entwicklungen auseinandersetzen, sowie Soloselbstständige, die im nichtöffentlichen Bereich tätig sind.

Detaillierte Informationen zu den einzelnen Förderlinien, Informationen zur Antragstellung und alle notwendigen Formulare haben wir auf unserer Website unter folgendem Link bereitgestellt:


> Corona-Sonderprogramm für soloselbstständige Künstlerinnen und Künstler und Kultureinrichtungen


Wo finden Kulturvereine und -initiativen Informationen?

Der Landesverband Soziokultur in Niedersachsen e.V. hat auf seiner Website zahlrerneiche Hinweise gesammelt und bietet Sprechstunden für Kulturschaffende aller Sparten an.

> Website des Landesverbandes Soziokultur


Finden Volkshochschul- und Musikschulkurse und andere Weiterbildungsangebote wieder statt?

Außerschulische Bildungsangebote – dazu zählen u.a. Volkshochschulkurse und Heimvolkshochschulkurse mit Übernachtung – dürfen wahrgenommen werden. Auch Prüfungen dürfen stattfinden. Dies gilt auch für die Musikschulen. Für alle Einrichtungen gilt: Sie müssen die Kontaktdaten der Teilnehmerinnen und Teilnehmer aufgenommen und drei Wochen lang von der Einrichtung aufbewahrt werden.

Weiterführende Informationen für die Erwachsenen- und Weiterbildung finden Sie auf der Website der Agentur für Erwachsenen- und Weiterbildung (AEWB).

> AEWB: Aktuelle Informationen zum Umgang mit der Covid-19-Pandemie

Kultur in Niedersachsen digital erleben

Viele kulturelle Einrichtungen in Niedersachsen können auch online besucht werden. Unter folgendem Link finden Sie einige Beispiele.

Artikel-Informationen

Ansprechpartner/in:
Pressestelle MWK

Nds. Ministerium für Wissenschaft und Kultur
Referat für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Leibnizufer 9
30169 Hannover
Tel: 0511/120-2599
Fax: 0511/120-2601

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