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Schnell & unbürokratisch: Soforthilfe nach Hochwasser

Schnell und unbürokratisch: Die Landesregierung hat 25 Millionen Euro Soforthilfe für Hochwassergeschädigte und kommunale Infrastruktur auf den Weg gebracht.  
Schnell und unbürokratisch: Das Land hat 50 Millionen Euro Soforthilfe für Hochwassergeschädigte und kommunale Infrastruktur auf den Weg gebracht.

Nach den durch anhaltenden Dauerregen verursachten Überschwemmungen im südlichen und südöstlichen Niedersachsen im Juli 2017 hat die Landesregierung unverzüglich eine unbürokratische Soforthilfe auf den Weg gebracht. Über einen Nachtragshaushalt sollen Mittel in Höhe von 50 Millionen Euro für finanzielle Hilfen an Hochwassergeschädigte bereitgestellt werden. Der niedersächsische Landtag hat die Soforthilfe für Hochwassergeschädigte in seiner Sitzung am 16.08.2017 einstimmig freigegeben.

Ziel ist es, für die von den Hochwasserereignissen in Niedersachsen betroffenen Menschen und Kommunen eine schnelle und unbürokratische Hilfe sicherzustellen. Für Privathaushalte ist im ersten Schritt eine Soforthilfe vorgesehen, um finanzielle Unterstützung bei der Wiederbeschaffung von Hausrat zu leisten.

Darüber hinaus ist in einem zweiten Schritt beabsichtigt, Regelungen über finanzielle Hilfen zu erlassen, die insbesondere Hilfen für Privathaushalte bei Schäden an Gebäuden vorsieht und auch weitergehende Hilfe im Hinblick auf Hausrat. Die Voraussetzungen hierfür werden derzeit noch unter Federführung des Ministeriums für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung entwickelt und werden zu einem späteren Zeitpunkt bekannt gegeben.

Mit der Soforthilfe für Privathaushalte will das Land schnell helfen. Die Betroffenen benötigen notwendigste Dinge des Hausrats. Nicht jeder ist finanziell in der Lage, dies aus eigenen Mitteln zu bewerkstelligen oder im Falle eines Versicherungsanspruchs abzuwarten, bis eine Schadensregulierung erfolgt ist. Für diese Fälle ist die Soforthilfe gedacht.

Die Soforthilfe ist adressiert an geschädigte Privathaushalte in den betroffenen Gebieten mit einem Mindestschaden von 5.000 Euro. Pro erwachsene Person können 500 Euro beantragt werden, pro Kind 250 Euro, maximal 2.500 Euro pro Haushalt. Bei besonderen akuten Notlagen ist unter strengen Voraussetzungen eine Leistung von bis zu 20.000 Euro möglich. Näheres kann der Richtlinie entnommen werden.

Mit dem unten stehenden Antragsformular können Sie die Soforthilfe bei dem für Sie örtlich zuständigen Landkreis oder Ihrer kreisfreien Stadt beziehungsweise großen selbstständigen Stadt beantragen.
Diese sind auch für die Bewilligung zuständig. Das Antragsformular ist direkt an die zuständige Bewilligungsbehörde zu richten.

 


Zuständig für die Bewilligung der Soforthilfe für vom Hochwasser geschädigte Unternehmen ist die Niedersächsische Investitions- und Förderbank (NBank). Hier können Unternehmen bereits jetzt unter der Rufnummer 0511 30031-346 (Frau Büscher) Kontakt aufnehmen und in Kürze Anträge stellen.

Presseinformationen:

Zu den starken Regenfällen im Juli 2017, die vor allem im Süden von Niedersachsen zu heftigen Überschwemmungen geführt haben, sowie zu der Soforthilfe, die das Land für die Hochwasseropfer zur Verfügung stellt, sind die nachfolgenden Presseinformationen veröffentlicht worden (neueste oben):

16.08.2017: 50 Millionen Euro Soforthilfen für Hochwassergeschädigte stehen zur Verfügung

11.08.2017: Soforthilfe für vom Hochwasser geschädigte Unternehmen

11.08.2017: Antragsformular für Hochwasser-Soforthilfe ab sofort verfügbar

09.08.2017: 50 Millionen Euro Soforthilfe für Hochwasseropfer: Anträge können ab nächster Woche gestellt werden

03.08.2017: Landesregierung bringt Soforthilfe für Hochwassergeschädigte und kommunale Infrastruktur auf den Weg: 25 Millionen für schnelle und unbürokratische Maßnahmen

02.08.2017: Niedersachsen unterstützt durch das Hochwasser geschädigte Bürgerinnen und Bürger durch steuerliche Maßnahmen

01.08.2017: Innenminister Pistorius: Die größte Hochwassergefahr ist gebannt

31.07.2017: Hochwasserlage in Niedersachsen teilweise immer noch angespannt - Wettervorhersage lässt auf weiteres Absinken der Pegel hoffen

31.07.2017: Aktuelle Informationen zur Hochwasserlage in Niedersachsen - Einrichtung eines Arbeitsstabs - nächste Schritte

28.07.2017: Hochwasser: Land will unbürokratische Soforthilfe leisten

27.07.2017: Hochwasserlage weiterhin angespannt

26.07.2017: Hochwasserlage bleibt vor allem in Südniedersachsen angespannt

25.07.2017: Statement von Umweltminister Stefan Wenzel zum Dauerregen in Niedersachsen

25.07.2017: Dauerregen lässt Flusspegel in Südniedersachsen weiter steigen

07.06.2017: Hochwasserschutz: Extremwetterereignisse nehmen zu

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