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Millionen für den Wald gefordert

Ministerin Barbara Otte-Kinast nahm auf Einladung des Sächsischen Staatsministers Thomas Schmidt an einem Treffen der Forstministerinnen und -minister aus den Ländern Baden-Württemberg, Bayern, Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Sachsen teil. Mit Bundesministerin Julia Klöckner einigte man sich in Moritzburg auf den „Masterplan für Deutschlands Wälder“. Die Ländern fordern in der „Moritzburger Erklärung“ vom Bund 800 Millionen Euro, die in den nächsten vier Jahren gewährt werden. Das kommentiert Ministerin Barbara Otte-Kinast:

„Stürme, Dürre und ein massenhafter Schädlingsbefall: Der Wald steckt in einer tiefen Krise – das wurde hier noch einmal deutlich! Den Bund fordern wir in der Moritzburger Erklärung auf, die Länder ab 2020 mit 800 Millionen Euro über vier Jahre zu helfen. Das wäre eine wichtige Unterstützung für die Anstrengungen der Waldbesitzer, bei der Wiederaufforstung auf klimaangepasste Baumarten zu setzen und damit einen wichtigen Beitrag für vitale und stabile Wälder der Zukunft zu leisten. Zusammen mit meinen Länderkollegen fordere ich Berlin außerdem auf, dass die Anpassung der Wälder an den Klimawandel in die Waldstrategie des Bundes aufgenommen wird. Wir haben es hier mit einer Aufgabe für Generationen zu tun. Deshalb ist es wichtig, dass die Bundesregierung langfristig Maßnahmen und Konzepte beschreibt. Ein weiterer wichtiger Punkt: Wir wollen uns verstärkt für Holz als nachwachsender Rohstoff einsetzen und so gemeinsam einen Beitrag zum Klimaschutz leisten. Besonders wichtig wird es sein, dass Bund und Länder die baurechtlichen Voraussetzungen schaffen und insbesondere im staatlichen Hochbau auf den Einsatz von Holz hinwirken. Ich bin mir sicher, dass sich in Moritzburg jeder seiner Verantwortung bewusst war.“

 
 
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06.08.2019

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