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Antworten auf häufig gestellte Fragen (FAQ)

zuletzt aktualisiert am 27.10.2020

Nachstehend beantworten wir die wichtigsten Fragen zu ganz aktuellen Neuerungen. Alle weiteren häufig gestellten Fragen beantworten wir in unseren Themen-FAQ.

Klicken Sie hier, um direkt zur Übersicht nach Themengebieten zu springen.

Sie finden in unseren FAQ keine Antwort auf Ihre Frage?

Die zentrale Corona-Hotline der Niedersächsischen Landesregierung erreichen Sie unter der Telefonnummer 0511 120-6000 von Montag bis Freitag von 8 bis 18 Uhr sowie am Sonnabend von 10 bis 15 Uhr.

In meiner Region steigen die Corona-Infektionen an. Hat das Auswirkungen auf die Regelungen bei Zusammenkünften und Feiern?

Bedauerlicherweise ja – gerade jetzt gilt es besonders wachsam und vorsichtig zu sein!

In der vorletzten Woche haben sich die Bundeskanzlerin und die Regierungschefinnen und Regierungschefs der Länder auf verschärfte Anti-Corona-Maßnahmen geeinigt, die in denjenigen Regionen gelten sollen, in denen die Inzidenz von 35 beziehungsweise 50 pro 100.000 Einwohner in sieben Tagen überschritten wird.
Diese Maßnahmen hat das Land Niedersachsen in einer geänderten Corona-Verordnung umgesetzt, die am Freitag, den 23. Oktober 2020 in Kraft tritt.

» Klicken Sie hier und finden die entsprechenden Regelungen sowie welche Regionen in Niedersachsen hiervon aktuell betroffen sind.

Vorschaubild: Corona-Verordnung - kompakt (gültig ab 23.10.2020) Bildrechte: StK

Nachstehend finden Sie ergänzend ein Schaubild mit wichtigsten Regelungen der aktuellen Corona-Verordnung, gerne auch als Download und zur weiteren Verbreitung.


Schaubild DIN A4: Corona-Verordnung - kompakt (gültig ab 23.10.2020)

Muss ich jetzt tatsächlich JEDEN Tag nachschauen, was ich darf und was nicht?
Wenn Sie jeden Tag größere Zusammenkünfte mit Menschen haben und gerne viele Leute um oder bei sich haben, dann ist das durchaus wichtig. Wenn ich am Nachmittag mit 30 Personen und einem Bollerwagen durch die Gemeinde ziehen will, dann sollten Sie in der Tat mittags schauen, wo Ihre Region aktuell steht. Haben Sie ein starkes Infektionsgeschehen und einer Inzidenz über 50, dann dürfen Sie nämlich nur zu zehnt losziehen und auch das nur dann, wenn es enge Angehörige sind oder die 10 Personen aus maximal zwei Haushalten stammen. Bestenfalls verschieben Sie die Tour einfach auf bessere Zeiten! Und die werden ganz gewiss kommen, wenn wir in den kommenden Wochen gemeinsam mit Umsicht und Vorsicht handeln werden.


Machen die Kneipen tatsächlich um 23 Uhr zu?
Grundsätzlich nicht, aber wenn Sie in einem Hotspot mit einem Inzidenz über 50 leben (wie derzeit beispielsweise in der Stadt Delmenhorst und 15(!) weiteren Landkreisen und Städten in Niedersachsen), dann gilt nach der ab 23. Oktober gültigen Verordnung eine Sperrzeit zwischen 23:00 und 6:00 Uhr - die Kneipen sind also um 23 Uhr zu schließen, auch ein Außer-Haus-Verkauf von Alkohol ist untersagt.

Bei einer Inzidenz ab 35 gilt die Sperrfrist gleichermaßen, die zuständige örtliche Behörde kann aber in begründeten Ausnahmefällen abweichende Regelungen treffen.



Was ist denn mit Kiosken oder Tankstellen, das sind keine Gaststätten – darf ich mir wenigstens dort ein Bier besorgen, auch nach 23:00 Uhr?
Wenn Sie sich dort noch ein Bier oder eine Flasche Wein für zuhause holen möchten, insbesondere weil die Kneipen ihre Sperrstunde eingeläutet haben, dann steht dem nichts entgegen. Das sogenannte „Cornern“ (oder in Hannover „limmern“), also das Bierchen in geselliger Runde vor dem Kiosk oder auf nahegelegen Plätzen, sollten Sie aber in den aktuellen Zeiten dringend vermeiden.

Bitte beachten Sie, dass die Landkreise und Städte hierzu gesonderte Regelungen treffen können, die den Alkoholverkauf auch in Kiosken, Tankstellen etc. ab einer bestimmten Uhrzeit untersagen. In der Region Hannover ist eine solche Regelung beispielsweise seit dem 27.10.2020 in Kraft.


Am kommenden Wochenende ist Halloween – was bedeutet die aktuelle Lage für unsere Kinder?
Nun ja, stellen Sie sich vor, es ist Halloween und kaum jemand geht von Haus zu Haus ...
Das ist leider die beste Empfehlung für den 31. Oktober diesen Jahres. Bei allem Verständnis für den Wunsch der Kinder, verkleidet von Tür zu Tür zu gehen. Bitte überlegen Sie zusammen mit Ihren Töchtern und Söhnen, ob sie darauf in diesem Jahr nicht vielleicht doch verzichten könnten. Überlegen Sie sich vielleicht ein „gruseliges“ Alternativprogramm für zuhause, um den Kindern nicht gänzlich den Spaß zu rauben. Denn die Gefahr einer Übertragung des Virus ist bedauerlicherweise groß, wenn auch noch laut gerufen oder gesungen wird.
Und wenn es denn doch sein soll, bitte unbedingt mit Mund-Nasen-Bedeckung und mit Abstand und vielleicht einem Fläschchen Desinfektionsspray in der Tasche. Und nur in ganz kleinen Gruppen und vielleicht nur eine kurze Runde.


Was ist eigentlich, wenn ich in einem deutschen Hotspot Urlaub gemacht habe (z.B. Berchtesgadener Land) und nun in meine grüne Region (unter 35) zurückkehre – muss ich dann in Quarantäne?
Für innerdeutsche Reiserückkehrer gibt es keine Quarantänepflicht, diese gilt derzeit nur für die Rückkehr aus einem ausländischen (vom Robert-Koch-Institut eingestuftem) Risikogebiet. Sollten Sie allerdings kurz nach Ihrer Rückkehr oder während der Reise schon Symptome zeigen, dann empfehlen wir sich sehr zeitnah an Ihren Arzt zu wenden und Ihre Kontakte bis zur Abklärung sehr deutlich zu reduzieren.



Unsere Region ist laut Inzidenz-Ampel ein Hotspot mit einem Inzidenz über 50 – was bedeutet dies für unsere schulpflichtigen Kinder? Ist die Schule geöffnet?
Grundsätzlich sind in Niedersachsen die Schulen auch in den sogenannten Hotspots geöffnet. Das gilt für Schulen in öffentlicher Trägerschaft und für Schulen in freier Trägerschaft. Schülerinnen und Schüler nehmen dabei im sogenannten eingeschränkten Regelbetrieb („Szenario A“) am Präsenzunterricht teil. Nur wenn im Einzelfall das örtliche Gesundheitsamt den Unterrichtsbetrieb an einer Schule durch eine Allgemeinverfügung untersagt hat, ist die Schule geschlossen.
Hier geht es zu mehr Informationen rund um den Schulstart nach den Herbstferien!


Wir leben in einem Hotspot und am Freitag ist die Trauerfeier für meine verstorbene Mutter – dürfen jetzt nur 10 Personen Abschied nehmen?
Nein, abweichend von den Regelungen für private Zusammenkünfte gibt es bei religiösen Feiern nur insofern eine Beschränkungen bei der Personenzahl, als jeder zu jedem anderen Teilnehmenden einen Abstand von 1,5 Metern einhalten muss.

Gibt es einen Unterschied zwischen der Trauerfeier in der Friedhofskapelle oder der Hochzeit in der Kirche und dem anschließenden Beisammensein in einem Lokal?
In der Tat gibt es einen sehr wichtigen Unterschied!
Bei religiösen Feiern, wie Trauerzeremonien in Friedhofskapellen oder eine kirchliche Trauung gibt es nur insofern eine Beschränkungen bei der Personenzahl, als jeder zu jedem anderen Teilnehmenden einen Abstand von 1,5 Metern einhalten muss.
Das anschließende Beisammensein, sei es dann bei Kaffee und Kuchen oder bei der Hochzeitsfeier im Saal fällt hingegen unter private Zusammenkünfte und Feiern, mit all seinen Grenzen, je nach regionalen Infektionsgeschehen.
Die Zeremonie an sich ist also nicht beschränkt, das anschließende Beisammensein zu diesem Anlass leider schon und zwar bei einer Inzidenz über 50 auf höchstens zehn Personen aus zwei Haushalten oder nur aus der Familie.

Bei uns in der Region ist das Infektionsgeschehen relativ ruhig (deutlich unter 35) - in welchem Rahmen dürfen WIR denn zuhause feiern?

Bei der allgemeinen Lage sollten Sie sich generell überlegen, ob diese Feier zu diesem Zeitpunkt tatsächlich sein muss oder nicht besser zu verschieben wäre – ganz unabhängig davon, was erlaubt ist.
Bei einem Inzidenz unter 35 dürfen Sie sich in Ihrem Haus, Ihrer Wohnung beziehungsweise jeder anderen eigenen oder Ihnen von Freunden oder Bekannten zur Verfügung gestellten geschlossenen Räumlichkeit, zum Beispiel eine Garage oder ein Stallgebäude, mit höchstens 25 Personen treffen und oder feiern. Das gilt sowohl für den Geburtstag als auch für alle anderen Feiern oder beispielsweise Treffen an Feiertagen.

Darüber hinaus müssen Sie bei solchen Zusammenkünften den Abstand von 1,5 Metern einhalten, wenn Sie sich mit mehr als zehn Personen oder den Mitgliedern Ihrer beziehungsweise einer weiteren Familie beziehungsweise eines weiteren Hausstandes treffen.
Ist also Ihre Wohnung eher klein, dürfen Sie sich gegebenenfalls auch nur mit einer kleineren Anzahl an Personen treffen. 25 Personen in einer beispielsweise 40 Quadratmeter großen Wohnung gehen damit gar nicht.


Kampagne „Wir sind stärker! Niedersachsen gegen Corona“ Bildrechte: StK

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Schmuckbild: Ein Kind beim Malen. Bildrechte: StK

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Eine Frau arbeitet in einem Labor. Bildrechte: istockphoto, savas keskiner

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Sind Hamsterkäufe sinnvoll? Können Coronaviren über Lebensmittel übertragen werden? Antworten auf alle Fragen zu den Themen Ernährung, Landwirtschaft, Tierschutz und Verbraucherschutz finden Sie auf der Website des Niedersächsischen Ministeriums für Ernährung, Landwirtschaft und Verbraucherschutz. mehr
Wo sind zuverlässige Informationen und Hinweise zu finden?

Für aktuelle und verlässliche Informationen zum Coronavirus gibt es einige weitere Anlaufstellen.

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