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Wohnformen

Das Grundbedürfnis „Wohnen" haben Menschen mit und ohne Behinderung in gleicher Weise.
Wohnen ist Ausdruck individueller Lebensgestaltung und muss Ansprüche, Bedürfnisse sowie angemessene Wünsche der Menschen berücksichtigen.
Wohnen unter den für sie erforderlichen besonderen Bedingungen und Voraussetzungen ist für Menschen mit Behinderung Grundlage für Selbstbestimmung und gesellschaftliche Teilhabe.

Es gibt verschiedene Formen der Betreuung, je nach individuellem Bedarf.
Zu unterscheiden sind ambulante und stationäre Wohnformen.

Es gilt der Grundsatz "ambulant vor stationär".
Der Vorrang der ambulanten Leistung gilt allerdings nicht, wenn eine Leistung für eine geeignete stationäre Einrichtung zumutbar und eine ambulante Leistung mit unverhältnismäßigen Mehrkosten verbunden ist (§ 13 Abs. 1 Satz 3 SGB XII).

Von ambulanten Leistungen spricht man z.B.

  • wenn Personen in ihrer eigenen Wohnung leben und dort ergänzende Unterstützung erhalten.
    Der Bedarf kann wenige Stunden pro Woche oder auch deutlich mehr betragen.

  • beim Wohnen in betreuten Wohngemeinschaften.

  • beim Betreuten Wohnen für Senioren.


Für ambulante Leistungen sind in Niedersachsen die örtlichen Träger der Sozialhilfe zuständig.


Werden die Unterstützungsleistungen innerhalb Einrichtungen erbracht, so handelt es sich um stationäre Leistungen.

Es gibt verschiedene Leistungstypen stationärer Angebote in Niedersachsen.

Die einzelnen Formen der Wohnmöglichkeiten behinderter Menschen sind in der Broschüre „Wohnformen und Teilhabeleistungen für behinderte Menschen" der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Sozialhilfeträger (BAGüS) dargestellt, rechtlich zugeordnet und die entsprechenden rechtlichen Grundlagen darin beschrieben.
Wo Sie diese Broschüre erhalten, erfahren Sie hier.

Grafik von kleinen Häusern und einem großen Dach  
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