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Kinder und Jugendliche - Schule

Auch behinderte Kinder unterliegen in der Bundesrepublik Deutschland der gesetzlichen Schulpflicht.

Diese Schulpflicht kann in öffentlichen Regel- oder Förderschulen erfüllt werden.

Die öffentlichen Schulen ermöglichen allen Schülerinnen und Schülern einen barrierefreien und gleichberechtigten Zugang zur Erziehung und zum Unterricht. Sie sind damit inklusive Schulen (vgl. § 4 NSchG - Niedersächsisches Schulgesetz).

Die Erziehungsberechtigten entscheiden gemäß § 4 NSchG darüber, welche Schulform besucht wird.

Schülerinnen und Schüler, die wegen einer bestehenden oder drohenden Behinderung auf sonderpädagogische Unterstützung angewiesen sind, werden durch wirksame individuell angepasste Maßnahmen unterstützt.

Ein Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung kann in den Förderschwerpunkten Lernen, emotionale und soziale Entwicklung, Sprache, geistige Entwicklung, körperliche und motorische Entwicklung, Sehen und Hören festgestellt werden.

In der Förderschule werden insbesondere Schülerinnen und Schüler unterrichtet, die auf sonderpädagogische Unterstützung angewiesen sind und keine Schule einer anderen Schulform besuchen.

Ergänzend zu den schulischen Angeboten können Kinder im Schulalter Leistungen der Eingliederungshilfe von verschiedenen Rehabilitationsträgern erhalten.

Dazu ist der individuelle Hilfebedarf festzustellen, damit die bestmögliche Förderung möglichst frühzeitig einsetzen kann.


Für Kinder mit seelischen Behinderungen wenden Sie sich bitte an das zuständige Jugendamt.


Für alle ergänzenden Leistungen der Eingliederungshilfe zur angemessenen Schulbildung an Kindern mit geistigen, körperlichen und / oder Mehrfachbehinderungen oder an Kindern, die von diesen Behinderungen bedroht sind, und die in einer Regel- oder Förderschule beschult werden, kommt nur die Zuständigkeit des örtlichen Trägers der Sozialhilfe in Betracht.
So ist für sogenannte Schul-, Integrations- oder Inklusionshelfer, sofern überhaupt ein Anspruch auf Sozialhilfe besteht, der örtliche Träger der Sozialhilfe zuständig.
Für Leistungen der Tagesbildungsstätte für Kinder mit geistigen, körperlichen und / oder Mehrfachbehinderungen oder für Kinder, die von diesen Behinderungen bedroht sind, ist der überörtliche Träger der Sozialhilfe zuständig.


Nähere Informationen erhalten Sie über diese Träger der Sozialhilfe.

Grafik von Kinder, die aus Fenstern der Schule schauen  
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