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Einrichtungen der Behindertenhilfe

Eingliederungshilfe kann entweder außerhalb von Einrichtungen (ambulante Leistungen) oder für teilstationäre oder stationäre Einrichtungen (teilstationäre oder stationäre Leistungen) erbracht werden.

Vorrang haben ambulante Leistungen vor teilstationären und stationären Leistungen und teilstationäre Leistungen vor stationären Leistungen
(§ 13 SGB XII).

Das Land Niedersachsen als überörtlicher Träger der Sozialhilfe ist zuständig für die in teilstationären und stationären Einrichtungen erbrachten Hilfen zur Eingliederung behinderter Menschen, die das 60. Lebensjahr noch nicht vollendet haben.
Das Land Niedersachsen hat die Landkreise und kreisfreien Städte sowie die Region Hannover, die Landeshauptstadt Hannover, die Städte Celle, Göttingen, Hildesheim, Lingen (Ems) und die Hansestadt Lüneburg zur Erfüllung seiner Aufgaben herangezogen.

Diese Kommunen sind Ansprechpartner für die hilfesuchenden Menschen und entscheiden in der Regel über die Ansprüche der Bürger gegenüber dem überörtlichen Träger der Sozialhilfe im eigenen Namen.

Zu den teilstationären Einrichtungen gehören für Minderjährige insbesondere die Heilpädagogischen Kindergärten für geistig oder körperlich behinderte Kinder, Kindergärten für hörgeschädigte Kinder und Sprachheilkindergärten sowie Tagesbildungsstätten als schulische Angebote.
Alternativ kommt aber auch eine integrative Betreuung in Regelkindergärten in der Einzelintegration oder Gruppenintegration sowie in Krippen in Betracht.

Für erwachsene behinderte Menschen stehen Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) und Tagesförderstätten zur Teilhabe am Arbeitsleben sowie Tagesstätten zur Verfügung.

In den stationären Einrichtungen werden Wohn- und Betreuungsangebote für körperlich und geistig behinderte Minderjährige und Erwachsene sowie für seelisch behinderte Erwachsene angeboten.

Grafik von kleinen Häusern und einem großen Dach  
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