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Fachtagung "Probleme und Entwicklung von Lösungsansätzen in Bezug auf den Übergang von behinderten Menschen auf den allgemeinen Arbeitsmarkt"

Das Landessozialamt hat am 19.10.2011 im Landesbildungszentrum für Hörgeschädigte (LBZH) in Hildesheim eine Fachtagung für Mitglieder der Fachausschüsse in Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) durchgeführt.
Mitglieder dieser Fachausschüsse kommen aus dem Kreis der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Bundesagentur für Arbeit, der Werkstätten für behinderte Menschen und der Träger der Sozialhilfe.
Ziel der Fachtagung war, den Mitgliedern der Fachausschüsse die Möglichkeit zu geben, sich im Rahmen einer offenen Diskussion zu diesem Thema auszutauschen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer hatte Herr Welp vom Landessozialamt als Vertreter des Veranstalters zu Beginn der Veranstaltung begrüßt. Für den Schul- und Einrichtungsträger hatte er ihnen außerdem die Tagungsstätte und die Aufgaben der LBZH vorgestellt.
Die hierzu verwendete Powerpointpräsentation finden Sie hier.

Danach hatte Herr König vom Landessozialamt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit dem Anlass der Tagung, den vorgesehenen Inhalten sowie dem Ablauf vertraut gemacht. Nach seinen Worten geht die Tagung letztlich auf eine Initiative des Landtags und des Landesrechnungshofs zurück. Er stellte dar, dass den Fachausschüssen eine tragende Rolle bei der Vorbereitung des Übergangs auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zukommt. Herr König vermittelte einen ersten Einstieg in die hierfür verfügbaren Instrumente. Außerdem gab er einen Überblick über ausgewählte statistische Daten zu den erreichten Übergängen.
Die hierzu verwendete Powerpointpräsentation finden Sie hier.

Weitere Materialien mit wesentlichen Aussagen zu dieser Thematik sind

  • die Werkstattempfehlungen der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe

    und
  • die Gemeinsamen Arbeitshilfen für die Arbeit des Fachausschusses in Werkstätten für behinderte Menschen
  • der Bundesarbeitsgemeinschaft der Werkstätten für behinderte Menschen (BAG:WfbM),
    der Bundesagentur für Arbeit (BA) und
    der Bundesarbeitsgemeinschaft der überörtlichen Träger der Sozialhilfe (BAGüS).

Die Bezugsquelle der Werkstattempfehlungen sowie die Möglichkeit zum Download für die gemeinsame Empfehlung finden Sie hier.

Das Kündigungsschutzverfahren für Beschäftigte mit einer Schwerbehinderung und die Möglichkeiten des Integrationsamtes, den Übergang von Beschäftigten der WfbM auf den allgemeinen Arbeitsmarkt zu fördern, hatte Herr Ingelmann vom Landessozialamt vorgestellt.
Die wesentlichen Eckpunkte seines Vortrags finden Sie hier.

Mit dem „Projekt Chance 24" hatte Herr Röver von den Elbe-Werkstätten den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ein exemplarisches Modell präsentiert, in dem ein Träger von Werkstätten für behinderte Menschen verschiedene Beschäftigte auf den Übergang auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt vorbereitet hatte. Die hierzu verwendete Powerpointpräsentation finden Sie hier.

In der abschließenden Diskussion war u. a. die Frage aufgetreten, welche Auswirkungen die Vorbereitung von Beschäftigten auf den Allgemeinen Arbeitsmarkt auf die Einstufung nach dem HMB-T-Verfahren haben kann (zu diesem Verfahren s. a. Beitrag „Bedarf - Feststellung des Bedarfs - Gruppen für Leistungsberechtigte mit vergleichbarem Bedarf"). Die anonymisierte Antwort des Landessozialamts auf eine nachfolgende vertiefende Anfrage einer Kommune zu diesem Thema finden Sie hier.

Mitarbeiter des Landessozialamtes bringt ein Wegweiserschild an  
Herr König weist den Weg zur Fachtagung.
Begrüßung durch einen Mitarbeiter des Landessozialamtes vor einem Bildschirm  
Herr Welp vom Landessozialamt begrüßt die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zur Fachtagung.
Referent stellt einer Zuhörergruppe ein Projekt vor  
Herr Röver stellt das Projekt "Chance 24" vor.
Zuhörergruppe  
Interessiert hören die Teilnehmerinnen und Teilnehmer den Referenten der Fachtagung zu.
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