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Budget für Arbeit

Beschäftigte von Werkstätten für behinderte Menschen (WfbM) haben die Möglichkeit, mithilfe eines Budgets für Arbeit auf einen Arbeitsplatz des ersten Arbeitsmarktes eingegliedert zu werden.

Zunächst muss ein Arbeitgeber gefunden werden, in dessen Betrieb eine Beschäftigung des behinderten Menschen möglich ist.
Wird ein entsprechender Arbeitsvertrag für mindestens zwei Jahre abgeschlossen, kommt die Gewährung eines Budgets für Arbeit in Betracht.

Die bisherige Vergütung an den Werkstattträger - ohne Fahrtkostenpauschale - wird als persönliches Budget an den Antragsteller ausbezahlt. Damit kann sich der Budgetnehmer dann Leistungen bei seinem zukünftigen Arbeitgeber einkaufen.
Diese Leistungen können in Form von Betreuung oder auch Lohnsubventionierung erbracht werden.

Der Arbeitgeber ist für die Beitragszahlungen in die Sozialversicherung verantwortlich.

Im Falle eines Scheiterns ist eine Rückkehr in die Werkstatt für behinderte Menschen möglich.

In Niedersachsen wurde in den Jahren 2008 bis 2009 modellhaft das Budget für Arbeit erprobt. Die Rahmenbedingungen dafür ergeben sich aus dem Erlass des Niedersächsischen Ministeriums vom 11.01.2008 und sind auch aktuell noch für das Budget für Arbeit maßgeblich.

Weitere Informationen können Sie der Internetseite des Landesbeauftragten für behinderte Menschen entnehmen.

 
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