Nds. Kultusministerium Niedersachen klar Logo

Fachtag von Kultus- und Sozialministerium zur Radikalisierungsprävention in Schule

Das Niedersächsische Kultusministerium hat am (heutigen) Donnerstag den Fachtag „Handlungskompetenzen stärken: Fallkonferenzen im Kontext islamistischer Radikalisierung effektiv nutzen – Praxis der Radikalisierungsprävention" veranstaltet. Gemeinsam mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung haben Expertinnen und Experten vorgestellt, welche Schritte Schulen unternehmen können, wenn der Verdacht besteht, dass sich eine Schülerin oder ein Schüler islamistisch/neo-salafistisch radikalisiert haben könnte.

Auf dem Fachtag wurden den Schulen die verschiedenen Hilfs- und Unterstützungsangebote vorgestellt und zudem die Möglichkeit für einen praxisorientierten Austausch geboten. Schulleitungen, Lehrkräfte, Schulsozialarbeiterinnen und Schulsozialarbeiter sowie Expertinnen und Experten aus den Jugendämtern sollten sich vernetzen und in einen fachlichen Dialog einsteigen. Neben Beiträgen aus dem Niedersächsischen Kultusministerium und der Niedersächsischen Landesschulbehörde standen ein fachlicher Input von Dr. Michael Kiefer (Universität Osnabrück) zum Thema „Clearingverfahren an Schulen“ sowie ein Beitrag von beRATen e.V. – Beratungsstelle zur Prävention neo-salafistischer Radikalisierung – über „sozialpsychologische Ansätze und Wirkungen der Angehörigen-/Fachberatung in der Praxis“ auf der Tagesordnung.

Die Veranstaltung reiht sich ein in die vom Niedersächsischen Kultusministerium durchgeführten Fachtagungen „Neo-Salafismus, Islamismus und Islamfeindlichkeit in der Schule – Was kann unsere Schule dagegen tun?“ (2015), „Neo-Salafismus und Muslimfeindlichkeit entgegenwirken – Wie kann Schule präventiv wirken?“ (2017) und „Gegen Radikalisierung und Ideologien der Ungleichwertigkeit – Wie kann Schule präventiv handeln?“ (2018).

Artikel-Informationen

01.11.2018

Ansprechpartner/in:
Sebastian Schumacher

Nds. Kultusministerium
Pressesprecher
Schiffgraben 12
30159 Hannover
Tel: 05 11/1 20-71 48
Fax: 05 11/1 20-74 51

zum Seitenanfang
zur mobilen Ansicht wechseln