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Neue EU-Richtlinie stärkt die Rechte von Pauschalreisenden

Unliebsame Überraschungen am Urlaubsort sollen vermieden werden – Reiseveranstalter werden in die Pflicht genommen


Seit dem 1. Juli 2018 haben Pauschalreisende mehr Rechte. Dafür sorgt die neue EU-Pauschalreise-Richtlinie. Sie soll vermeiden, dass Urlauber unliebsame Überraschungen erleben. So müssen Reiseveranstalter ihre Kunden vor Unterzeichnung des Reisevertrages ab sofort detaillierter über alle Bestandteile ihres Reisepakets informiert werden. Reiserouten, Transportmittel, Mahlzeiten und Ähnliches müssen Reiseveranstalter ihren Kunden nun frühzeitig mitteilen. Auch über zusätzliche Kosten wie Steuern und Gebühren müssen die Reisenden im Vorhinein informiert werden. Zudem ist der Begriff der Pauschalreise erweitert worden: Nun werden auch Kombination aus mindestens zwei verschiedenen Elementen (Beförderung, Unterkunft, Autovermietung für den Zweck derselben Reise) unter bestimmten Bedingungen als Pauschalreise bezeichnet.

Eine Übersicht zu den wichtigsten Änderungen für Reisende von Pauschalreisen finden Sie auf der Seite des Europäischen Verbraucherzentrums

http://www.euroconsumatori.org/81913d83771.html

und auf der Seite der Bundesregierung https://www.bundesregierung.de/Content/DE/Artikel/2018/06/2018-06-19-neue-eu-pauschalreise-richtlinie.html?nn=612826

Artikel-Informationen

02.07.2018

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