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Niedersächsische Naturschutztage: Naturschutz und Landwirtschaft – gemeinsame Allianzen in der zukünftigen Agrarpolitik

Lies: Konstruktive Zusammenarbeit zwischen Landwirtschaft und Naturschutz


Pressemitteilung Nr. 122/2018

„Ein deutlicher Zuwachs an Biodiversität in der Kulturlandschaft kann nur im Konsens zwischen Naturschutz und Landwirtschaft erreicht werden“, das war die klare Botschaft von Niedersachsens Umweltminister Olaf Lies zum Auftakt der diesjährigen Niedersächsischen Naturschutztage in Visselhövede. Passend zum diesjährigen Thema ‚Naturschutz und Landwirtschaft – gemeinsame Allianzen in der zukünftigen Agrarpolitik‘ machte sich Umweltminister Olaf Lies für einen Ausbau bestehender Kooperationen zwischen dem Naturschutz und der Landwirtschaft stark und warb für gemeinsame Ziele.

Umweltminister Olaf Lies: „Landwirtschaft braucht Naturschutz und Naturschutz braucht Landwirtschaft. Vor diesem Hintergrund ist es so wichtig, dass sich beide Bereiche auf gemeinsame Ziele verständigen und bestehende Kooperationen weiter ausbauen. Nur auf diese Weise werden wir die Herausforderungen, wie z.B. den Erhalt der Biodiversität oder den Gewässerschutz bewältigen. Dafür benötigen unsere Landwirte aber auch verlässliche und langfristige Rahmenbedingungen und dafür setze ich mich gemeinsam mit Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast ein.“

Die Naturschutztage werden von der Alfred Toepfer Akademie für Naturschutz ausgerichtet und versammeln einmal im Jahr mehrere Hundert Vertreterinnen und Vertreter des amtlichen und ehrenamtlichen Naturschutzes. Für morgen (Freitag) wird Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast erwartet. Sie betonte im Vorfeld, wie wichtig es ist, die Verbindung zwischen Landwirtschaft und Naturschutz weiter auszubauen.

Landwirtschaftsministerin Barbara Otte-Kinast: „Die Honorierung der Umwelt- und Naturschutzleistungen der Landwirtschaft werden ein wichtiges Element der künftigen Gemeinsamen Agrarpolitik bleiben. Zusammen mit Minister Olaf Lies setze ich mich dafür ein, dass auch in der kommenden Förderperiode ausreichend Mittel für Agrarumweltmaßnahmen zur Verfügung stehen.“

Neben den Beiträgen von Umweltminister Olaf Lies und Landwirtschaftsministerin Otte-Kinast referiert unter anderem Dr. Carsten Neßhöver, Generalsekretär des Sachverständigenrates für Umweltfragen (SRU) der Bundesregierung, über aktuelle Herausforderungen. Konkrete, übertragbare Lösungsansätze einer guten Zusammenarbeit zwischen Naturschutz und Landwirtschaft stellen die Verantwortlichen verschiedener Kooperationsprojekte vor: So das Biodiversitätsprogramm der Region Hannover oder das F.R.A.N.Z-Projekt der Umweltstiftung Michael Otto.


Artikel-Informationen

01.11.2018

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