Nds. Ministerium für Inneres und Sport klar

Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport setzt verstärkt auf E-Mobilität

Staatssekretär Manke: „Wir gehen mit gutem Beispiel voran“


Niedersächsisches Ministerium für Inneres und Sport setzt verstärkt auf E-Mobilität Staatssekretär Manke: „Wir gehen mit gutem Beispiel voran“  

Das Niedersächsische Ministerium für Inneres und Sport setzt beim Thema Mobilität künftig verstärkt auf alternative Antriebstechnologien. Passend dazu präsentierte der Staatssekretär im Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport, Stephan Manke, am (heutigen) Dienstag eine erst kürzlich vor dem Ministeriumseingang errichtete Ladesäule für E-Fahrzeuge - und einen voll elektrisch und damit emissionsfrei betriebenen Opel „Ampera-e". „Die Landesregierung hat im Koalitionsvertrag vereinbart, Elektromobilität in Niedersachsen weiter zu stärken. Die Verbesserung der Luftqualität in unseren Städten und ein nachhaltiger Umgang mit den endlichen Ressourcen auf unserer Erde - zu diesem großen Ziel tragen wir gerne unseren Teil bei. Ich selbst bin mittlerweile auf Dienstfahrten in der Stadt mit Strom unterwegs", so Manke.


Der Opel „Ampera-e" gehört zum Fuhrpark des Zentralen Fahrdienstes Niedersachsen (ZFN) und steht allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Innenministeriums, aber auch den Beschäftigen anderer Behörden für Dienstfahrten zur Verfügung. Voll geladen schafft das E-Auto eine Strecke von rund 380 Kilometern - und das bei immerhin 204 PS und Maximaltempo 150. Neben der Ladesäule vor dem Eingang (die über eine Ladeleistung von 11 Kilowatt und damit rund 70 Kilometer pro Stunde) verfügt, kann der Opel auch in einer „Wallbox" in der Tiefgarage des Ministeriums aufgeladen werden. „Ziel ist es, nach und nach eine flächendeckende Ladeinfrastruktur für den öffentlichen Dienst zu errichten, damit auch Vertreterinnen und Vertreter unterschiedlicher Behörden, Kommunen, Städte und Ämter ihre E-Autos auch überall laden können, ab sofort also auch bei uns im Haus", so der Staatssekretär.

Darüber hinaus beschäftigt sich die Polizei Niedersachsen schon seit 2013 mit dem Thema Elektromobilität. Bis heute sind mehr als 80 Hybrid- und Elektrofahrzeuge in die Polizeiflotte integriert. Mit dem bis 2019 laufenden, vom Bundesumweltministerium geförderten und von der TU Braunschweig wissenschaftlich begleiteten Förderprojekt „l&e" sollen Erfahrungen zum Einsatzwert von E-Fahrzeugen im polizeilichen Fuhrpark und der entsprechenden Ladeinfrastruktur in einem Leitfaden gebündelt werden. Die Erfahrungen und Ergebnisse sollen anderen Behörden mit Sicherheitsaufgaben als Vorbild und Entscheidungshilfe dienen. Das Projekt wird insbesondere in schwierigen Einsatzszenarien der Polizei aufzeigen, wie und unter welchen Voraussetzungen bereits heute E-Fahrzeuge im 24/7-Betrieb eingesetzt werden können. In diesem Projekt wurden und werden insgesamt 53 Elektrofahrzeuge und 53 AC-Ladestationen beschafft.


Das im Mai 2018 parallel gestartete Beschaffungsvorhaben „AIR" soll die Zahl der E-Fahrzeuge bei der Polizei in den nächsten zwei Jahren verdreifachen. Ziel ist die Beschaffung von bis zu 185 weiteren E-Fahrzeugen und der erforderlichen Ladeinfrastruktur. Dieses im Rahmen des Sofortprogramms „Saubere Luft" vom Bundesverkehrsministerium mit rund 2,4 Millionen Euro geförderte Vorhaben zielt konkret auf die Verbesserung der Luftqualität in belasteten niedersächsischen Städten ab, wie zum Beispiel in Hannover.

Auch bei der Feuerwehr in Niedersachsen sind alternative Antriebstechnologien inzwischen ein Thema. So verfügt die Niedersächsische Akademie für Brand- und Katastrophenschutz (NABK) zurzeit über einen VW Golf GTE als Hybridfahrzeug am Standort Celle, der als Dienstfahrzeug für Dienstreisen eingesetzt wird.

Artikel-Informationen

10.07.2018

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